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2026-06-24
vor 20 Min.
Ethereum Foundation Cuts 54 Roles, Reduces Staff by About 20% in Mandate and Treasury Reorganization
The Ethereum Foundation said it cut 54 positions, about 20% of staff, completing a months long restructuring under its Mandate and Treasury Management Policy. It reorganized into five core areas protocol, access, user, community and institutional, and said development work continues including the planned Glamsterdam upgrade plus scaling, privacy and security efforts.
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vor 21 Min.
Galaxy Digital Makes Strategic Investment in Digital Prime to Expand Tokenet Institutional Crypto Lending Platform
Galaxy Digital announced on June 23 a strategic investment in Digital Prime Technologies to build institutional grade infrastructure for digital asset lending. The firms said the move expands their existing work on Digital Prime's Tokenet platform, launched May 14, which applies standardized workflows, risk controls, and transparency to crypto lending. Deal size was not disclosed.
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vor 49 Min.
Chainlink beteiligt sich an Projekt Pangea: 47 Banken aus Europa und Südkorea mit über 10 Bio. US-Dollar Vermögen zielen auf nahezu Echtzeit-Abwicklung (T+0) im Devisenhandel
Chainlink ist Projekt Pangea beigetreten, einer Initiative von 47 europäischen und südkoreanischen Banken mit zusammen über 10 Bio. US-Dollar an verwaltetem Vermögen. Ziel ist eine nahezu Echtzeit-Abwicklung (T+0) grenzüberschreitender Euro–Südkoreanischer-Won-Devisentransaktionen auf Basis regulierter Euro- und Won-Stablecoins. Chainlink soll dabei als Middleware fungieren und Swift-Zahlungsanweisungen in On-Chain-Atomarabschlüsse umsetzen.
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vor 58 Min.
KG Financial testet Solana-Stablecoin-Zahlungen für 220.000 Händler in Südkorea
KG Financial, eine südkoreanische Zahlungsplattform, hat nach Angaben von CoinDesk mit der Solana Foundation ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Geplant sind Tests für Stablecoin-Zahlungen und Blockchain-basiertes Settlement innerhalb des bestehenden Zahlungsnetzwerks. Das Vorhaben könnte rund 220.000 potenzielle Händler erreichen und die Einbindung von Solana in den südkoreanischen Zahlungsverkehr beschleunigen. Die KG Group verarbeitet nach Unternehmensangaben jährlich Transaktionen von mehr als 25 Billionen KRW. Beide Seiten erklärten, der weitere Fokus liege auf Stablecoin-Zahlungen, Onchain-Abwicklungssystemen sowie der Anbindung an bestehende, regulatorisch konforme Zahlungsnetze. KG Financial will zudem verbundene Payment-Geschäfte nutzen, um die Kommerzialisierung voranzutreiben. KG Financial teilte mit, die Gespräche hätten im April begonnen. Inzwischen sei ein gemeinsamer Proof of Concept abgeschlossen, der sich auf die Ausgabe von Stablecoins und reale Zahlungsszenarien konzentrierte. Die Testergebnisse hätten das Modell sowohl aus kommerzieller als auch aus technischer Sicht als tragfähig bestätigt. Auf dieser Grundlage wolle das Unternehmen Stablecoin-Payment-Services und weitergehende Initiativen im Bereich digitaler Vermögenswerte vorantreiben. Ausgebaut werden soll die Kooperation auch auf Zahlungs-Gateway- und Prepaid-Kartenplattformen innerhalb des KG-Ökosystems. KG Financial plant die Zusammenarbeit mit der Konzerngesellschaft KG Inicis und will vorhandene Gateway-Funktionen, mobile Prepaid-Zahlungslösungen und Händlernetzwerke als Implementierungsbasis nutzen. Parallel prüft das Unternehmen Optionen, digitale Asset-Zahlungen auf ein breiteres Händlernetz auszuweiten. Bei reibungslosem Verlauf könnten Stablecoin-Zahlungen über die Pilotphase hinaus in großflächige kommerzielle Zahlungsszenarien in Korea übergehen. Die Solana Foundation baut ihre Präsenz in Südkorea bereits seit Längerem über Partnerschaften mit Finanzinstituten aus. Am 22. Juni kündigte Toss Bank eine strategische Kooperation mit der Solana Foundation an, um eine Blockchain-basierte Infrastruktur für globale Überweisungen und Settlement zu testen. Toss Bank, die nach eigenen Angaben mehr als 15 Millionen Nutzer bedient, will dabei den Einsatz von Stablecoins für internationale Remittances, Zahlungen, tokenisierte Vermögenswerte und digitale Asset-Services evaluieren. Die neuen Kooperationen fallen in eine Phase beschleunigter Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte in Südkorea. Am 8. April brachte die regierende Democratic Party of Korea einen Entwurf für das Digital Assets Basic Act ein. Der Entwurf zielt auf Regeln für Emission, Handel, Verwahrung, Offenlegung und Marktverhalten bei digitalen Vermögenswerten. Für fiat-gestützte Stablecoins sind Reserveunterlegung und Rückzahlungsverpflichtungen vorgesehen, was Emittenten klarere regulatorische Leitplanken geben soll.
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vor 58 Min.
BNY Mellon: Asset Manager beschleunigen Projekte für tokenisierte Fonds
BNY Mellon beobachtet, dass immer mehr Vermögensverwalter ihre Vorhaben zur Tokenisierung von Fonds beschleunigen. Der Fokus weitet sich dabei über Geldmarktfonds hinaus auf ETFs aus. Obwohl zentrale Fragen zu Regulierung, Handelsinfrastruktur und der Ausgestaltung von Sekundärmärkten teils noch offen sind, treiben mehrere Institute die Produktentwicklung bereits voran. Die Tokenisierung von ETFs sei in die Umsetzungsphase eingetreten, sagte Ben Slavin, Leiter des ETF-Geschäfts bei BNY Mellon. Mehrere Initiativen zur Abbildung von ETFs als Token liefen bereits. Auch große Häuser wie BlackRock und Franklin Templeton prüfen, wie sich traditionelle Finanzprodukte auf Blockchain-Netzwerke bringen und dort handelbar machen lassen. Bei der Fondstokenisierung werden Fondsanteile als digitale Token dargestellt, die Onchain gehalten und übertragen werden können. Viele Wall-Street-Institute sehen darin einen möglichen neuen Vertriebskanal für klassische Anlageprodukte" mit längeren Handelszeiten, schnellerer Abwicklung und besserer grenzüberschreitender Zugänglichkeit. Zugleich wächst die Sorge, das frühe Zeitfenster zu verpassen. Slavin führte das höhere Tempo der Kunden vor allem auf den Wunsch zurück, sich frühzeitig zu positionieren und neue Mittelzuflüsse zu gewinnen. Trotz noch nicht vollständig ausgereifter Regeln und Infrastruktur wollten viele Anbieter ihre Produkte so schnell wie möglich an den Markt bringen. Das aktuelle Interesse übertreffe inzwischen klar den Bereich der Cash-Management-Produkte. Asset Manager bewerten tokenisierte Fonds demnach nicht mehr als reines Technologieexperiment, sondern zunehmend als kommerziell tragfähige, formalisierte Produkte. Zusätzlichen Druck erzeugen nicht autorisierte Onchain-Varianten: Nach Angaben von Slavin wurden bekannte ETFs von Dritten in onchain handelbare Versionen "repliziert" und außerhalb der traditionellen Finanzmärkte ohne direkte Beteiligung der Emittenten in Umlauf gebracht. Hunderte ETFs würden weltweit in ähnlichen Formaten auf unregulierten Märkten gehandelt. Da börsennotierte Fonds grundsätzlich in tokenisierte Versionen überführt werden könnten, drohen Emittenten Situationen, in denen ihre Markennamen für zirkulierende Produkte genutzt werden, die sie kaum überwachen können. Das erhöht das Reputationsrisiko, weil externe Investoren solche Onchain-Produkte auch ohne formale Verbindung mit der Marke des ursprünglichen Fonds verknüpfen könnten. Mit dem Übergang von Branchenexperimenten zu kommerziellen Anwendungen agieren Vermögensverwalter daher zunehmend proaktiv und entwickeln eigene Onchain-Strategien.
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vor 1 Std.
RedStone integriert verifizierte Preisdaten in Newtons Mainnet-Beta
RedStone, ein führender Anbieter modularer Oracles im DeFi-Sektor, speist verifizierte Preisdaten direkt in Newtons Policy- und Autorisierungsschicht ein. Die Partnerschaft ist am 23. Juni live gegangen – zeitgleich mit dem Start von Newtons Mainnet-Beta. Preis-Oracles sind in DeFi zwar seit Langem Standard. Neu ist in diesem Fall, wofür die Daten genutzt werden: Die Feeds dienen nicht nur als Grundlage für Lending-Märkte oder DEXs, sondern entscheiden mit, ob Transaktionen überhaupt zur Abwicklung zugelassen werden. Newton, entwickelt von Magic Labs, positioniert sich als Onchain-Autorisierungsebene. Das Protokoll läuft als EigenLayer AVS und nutzt damit Ethereums Sicherheitsmodell, um Offchain-Berechnungen zu validieren. Im Fokus stehen Sanktionsprüfungen, Betrugsprävention und Risikomanagement. Mit der Mainnet-Beta hat Newton zudem das VaultKit SDK veröffentlicht – ein Toolkit, mit dem Entwickler programmierbare Transaktionsrichtlinien definieren können, etwa Ausgabelimits, Besicherungsanforderungen oder Gegenparteien-Checks. Bislang fehlte solchen Regeln ein belastbarer Bezug zu aktuellen Marktpreisen. Eine Besicherungsprüfung ist nur so gut wie der zugrunde liegende, manipulationssichere Preis. Genau hier setzt RedStone an. Im Rahmen der Integration bilden RedStones Preis-Feeds nun das Datenfundament für marktrisikobezogene Bedingungen in Newtons Policy-Engine. Trifft eine Transaktion auf die Autorisierungsschicht, prüft Newton vor dem Settlement die relevanten Regeln anhand von RedStones Echtzeit-Marktdaten. Ein Beispiel: Ein Vault-Manager schreibt vor, dass die Collateral-Ratio stets über einem bestimmten Schwellenwert liegen muss. Bei jedem Versuch, Mittel abzuheben oder gegen den Vault zu leihen, ruft Newton über RedStone den aktuellen Asset-Preis ab, gleicht ihn mit der Richtlinie ab und genehmigt oder blockiert die Transaktion. Jede Entscheidung erzeugt eine signierte Attestierung und damit einen prüfbaren Nachweis, warum eine Transaktion zugelassen oder abgelehnt wurde. RedStone liefert laut eigenen Angaben Preis-Feeds, Proof-of-Reserve-Daten und Bewertungen von Real-World-Assets für mehr als 100 Blockchain-Netzwerke und meldet bisher keine Fehlbepreisungsereignisse. Der Anbieter arbeitet bereits mit Protokollen wie Spark, Morpho und Securitize und ist damit sowohl im DeFi-Lending als auch im Bereich tokenisierter Vermögenswerte als Datenquelle präsent. Für institutionelles DeFi ist die Kombination strategisch relevant. Newton kooperiert bereits mit Credora, einem Anbieter für Kreditrisikobewertungen, und setzt damit auf ein Modell, bei dem mehrere spezialisierte Datenquellen in die Policy-Engine integriert werden, statt alle Komponenten intern aufzubauen. Die Einbindung von RedStones Preis-Feeds schließt eine zentrale Lücke: Kreditrisiko und Marktrisiko sind unterschiedliche Risikokategorien und erfordern unterschiedliche Messinstrumente. Gerade für tokenisierte Real-World-Assets wie tokenisierte Treasuries, Private Credit oder Immobilien bleibt verlässliches Onchain-Pricing ein Engpass für DeFi-Komposabilität. RedStones Zusammenarbeit mit Securitize, einer der größten Tokenisierungsplattformen, deutet darauf hin, dass der Oracle-Anbieter in diesem Segment bereits gut positioniert ist. Am Markt notiert RedStones RED-Token bei rund 0,11 US-Dollar, bei einem umlaufenden Angebot von etwa 422 Millionen Tokens. Newton setzt für Governance und Ökosystem-Zwecke auf den eigenen NEWT-Token. Als wesentliches Risiko gilt die Konzentration: Stützt sich Newtons Policy-Engine stark auf RedStone als Preisquelle, könnten Störungen beim Oracle-Dienst zu Kaskadeneffekten führen – bis hin zu Transaktionsstopps auf der Plattform.
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vor 1 Std.
Meta mischt den Prognosemarkt auf: Zuckerberg lässt eigenständige App gegen Polymarket und Kalshi bauen
Meta greift in den Wettbewerb der Prognosemärkte ein. Konzernchef Mark Zuckerberg hat laut Newsletter-Informationen angewiesen, eine eigenständige Prediction-Market-App zu entwickeln, die direkt mit Polymarket und Kalshi konkurrieren soll. Das interne Vorhaben mit dem Codenamen "Arena" soll vollständig unabhängig von Facebook und Instagram betrieben werden. Zum Start ist ein Punktesystem vorgesehen, zugleich steht die Option auf Wetten mit echtem Geld im Raum. Für das Wachstum will Meta seine Reichweite ausspielen: Das Unternehmen plant, die Basis von 3,56 Milliarden täglichen Nutzern für eine schnelle Skalierung zu nutzen. Das Projekt gilt als Neuauflage von "Forecast", einem 2020 eingestellten Meta-Versuch im Bereich Prognosemärkte. Der Markt hat zuletzt deutlich an Dynamik gewonnen: In diesem Jahr stieg das gehandelte Volumen bei Prediction Markets auf 130 Milliarden US-Dollar.
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vor 1 Std.
Aztec warnt V4-Nutzer: Gelder vor dem 25. Juni abziehen – V5-Upgrade macht Schwachstellen öffentlich
Aztec fordert Nutzer des Alpha-V4-Netzwerks auf, ihre Mittel bis zum 25. Juni abzuziehen. Hintergrund ist ein geplanter Governance-Schritt, mit dem V5 in den On-Chain-Prozess eingebracht wird. Mit Start dieses Prozesses werden die Sicherheitslücken der aktuellen V4-Version öffentlich sichtbar – und damit könnten verbleibende Guthaben in einem Zeitfenster erhöhtem Risiko ausgesetzt sein. Das auf Privatsphäre fokussierte Ethereum-Layer-2-Projekt veröffentlichte den Hinweis auf X und betonte, es handle sich um eine reguläre Migration im Zuge des Upgrade-Zyklus, nicht um eine Reaktion auf einen laufenden Angriff. Sobald V5 in die Governance geht, müssen Details zu den V4-Schwachstellen offengelegt werden. Ohne zeitnahe Korrektur wäre V4 dann eine Version mit bekannten, öffentlich dokumentierten Lücken. Kritische Schwachstelle Aztec hatte im März 2026 eine kritische Verwundbarkeit in Alpha V4 gemeldet. Nach Angaben des Teams betrifft der Fehler "das Proving-System als Ganzes"; eine Ausnutzung könne "zu schweren Störungen des Protokolls und zum Diebstahl von Nutzerfonds" führen. Aztec kündigte damals an, konkrete technische Details bis zur Veröffentlichung von V5 unter Verschluss zu halten – im Einklang mit der eigenen Sicherheitsrichtlinie. Diese sieht vor, dass jede neue Alpha-Version ein eigenes Bug-Tracking erhält und V5 sämtliche Fixes aus laufenden Audits bündeln soll. Die Veröffentlichung von V5 ist für Juli 2026 vorgesehen. Entscheidendes Zeitfenster Der 25. Juni markiert die kritische Lücke: Geht der V5-Governance-Vorschlag on-chain, erfordern Aztecs Transparenzzusagen die öffentliche Offenlegung der zugrunde liegenden V4-Bugs. Nutzer, die bis dahin nicht abgezogen haben, wären in einer Version mit öffentlichen Schwachstellen unterwegs, ohne kurzfristig verfügbaren Patch. Aztec hatte während der gesamten Alpha-Phase wiederholt darauf hingewiesen, Einzahlungen als experimentell zu betrachten und auf Beträge zu begrenzen, deren Verlust man verkraften kann. Angaben zur aktuell in V4-Portalen gebundenen Summe wurden nicht veröffentlicht. Der Migrationshinweis folgt acht Tage nach einem separaten Vorfall: Ein nicht zu Aztec V4 gehörender Exploit entwendete 2,1 Mio. US-Dollar aus Aztec Connect, einem seit Langem veralteten Protokoll, das Aztec Labs bereits vor drei Jahren abgeschaltet hatte. Der AZTEC-Token notiert laut CoinGecko bei 0,0143 US-Dollar, die Marktkapitalisierung liegt bei 42,25 Mio. US-Dollar. Die Frist am 25. Juni ist noch zwei Tage entfernt. Nutzer mit Vermögenswerten in Aztec-V4-Portalen oder -Anwendungen sollten Auszahlungen umgehend anstoßen, da der Exit-Prozess über die L1-to-L2-Bridge zusätzlichen Vorlauf benötigen kann.
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vor 1 Std.
58.261 ETH im Wert von 96.565.096 USD von Kraken an unbekannte Wallet transferiert
Laut Blockchain-Daten wurden 58.261 ETH (96.565.096 USD) von der Kryptobörse Kraken an eine unbekannte Wallet-Adresse transferiert.
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vor 1 Std.
Ethereum Foundation stellt sich neu auf: 20% Stellenabbau und rund 40% weniger Budget
Die Ethereum Foundation (EF) hat nach eigenen Angaben eine monatelange Restrukturierung abgeschlossen und ist in eine neue Organisationsstruktur übergegangen. Künftig soll die Arbeit in fünf zentralen Clustern gebündelt werden, die die Ebenen Protokoll, Zugang, Nutzer, Community und Institutionen abdecken. Ergänzend sind eine operative Einheit sowie Management-Support-Teams vorgesehen. Im Zuge der Neuausrichtung verlassen 54 Mitarbeitende die Ethereum Foundation. Das entspricht laut EF rund 20% der Belegschaft. Betroffene sollen Abfindungen sowie Unterstützung während der Übergangsphase erhalten. Mit der neuen Struktur wolle sich die Organisation stärker fokussieren und schlanker werden. Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin erklärte zudem, die EF habe ihr Budget in diesem Jahr um etwa 40% reduziert. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen. Ziel sei es, die Stiftung langfristig in ein Modell zu überführen, das dauerhaft und spendenbasiert funktioniert. Nach Buterins Angaben gibt die EF vor 2026 im Durchschnitt rund 15% der verbleibenden Mittel pro Jahr aus und will diese Quote nach 2030 auf etwa 5% jährlich senken. Dies stehe im Einklang mit der im vergangenen Jahr kommunizierten Treasury-Management-Politik. Buterin betonte, die entlassenen Mitarbeitenden hätten über Jahre maßgeblich zum Ethereum-Ökosystem beigetragen; der Schritt lasse sich nicht als bloße "Produktivitätssteigerung" darstellen. Es handele sich um hochqualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure mit langjähriger Arbeit am Ethereum-Protokoll, die dem Ökosystem technisch wie menschlich erheblichen Mehrwert gebracht hätten. In der Mitteilung wurde außerdem auf den langfristigen technischen Umbauplan "Strawmap" verwiesen. Buterin zufolge soll damit eine Reihe grundlegender Elemente des Ethereum-Protokolls überarbeitet werden, darunter Konsens, Proof-of-Work-Systeme, Privatsphäre, Account-Modell und die State-Struktur. Er bezeichnete den Prozess als dritte große Entwicklungsstufe von Ethereum nach dem Merge. Im Rahmen der Neuausrichtung sind auch fachliche Änderungen geplant. Das Multi-Client-Modell soll sich von einem rein auf Redundanz ausgerichteten Ansatz zu einem stärker spezialisierten Modell weiterentwickeln. Zudem prüft die EF den Einsatz stärker KI-gestützter formaler Verifikationsmethoden in Teilen ihrer Sicherheitsstrategien. Buterin sagte, die Ethereum Foundation unterstütze langfristig einen Ansatz, der "schlank und vollständig" sei: Sobald die Strawmap finalisiert ist, solle der Schwerpunkt auf Sicherheitskorrekturen und kleinen, aber besonders wertstiftenden Protokolländerungen liegen. So könne Ethereum seine Dezentralität und Widerstandsfähigkeit gegen Kompromisse wahren, ohne sehr große Budgets zu benötigen. Gleichzeitig kündigte Buterin an, dass die Stiftung weniger Ressourcen für große Projekte außerhalb von ETH bereitstellen werde. Er schloss nicht aus, einzelne Vorhaben privat zu finanzieren, sagte aber, auch die institutionellen Aktivitäten der EF würden künftig begrenzter und fokussierter ausfallen. *Dies ist keine Anlageberatung.
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