Makroökonomie

Erhalten Sie die neuesten makroökonomischen Nachrichten zu Inflation, Zinssätzen, BIP-Wachstum, Arbeitsmarktdaten, Geldpolitik und globalen Wirtschaftstrends. Verstehen Sie, wie Wirtschaftsindikatoren, Zentralbankentscheidungen und Marktbedingungen Aktien, Rohstoffe, Währungen und die globalen Finanzmärkte beeinflussen.
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vor 4 Std.
BI-Chef Perry Warjiyo tritt zurück – Sorgen um Unabhängigkeit der Zentralbank in Indonesien
Der indonesische Zentralbankchef Perry Warjiyo ist überraschend zurückgetreten, die stellvertretende Gouverneurin Destry Damayanti übernimmt zunächst kommissarisch. An den Märkten wuchsen daraufhin Sorgen um die Unabhängigkeit der Notenbank: Die Rupiah gab zwischenzeitlich um 0,14% auf 17960 je US-Dollar nach, der Jakarta Composite Index fiel zu Handelsbeginn um 0,68%. Zuvor hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Wachstumsunterstützung der Zentralbank stärkt und dem Gesetzgeber bindende Empfehlungskompetenzen gegenüber unabhängigen Finanzaufsehern einräumt.
vor 4 Std.
vor 7 Std.
Marktausblick: Zinsentscheide der Zentralbanken, US-PCE für Juni und Meta-Zahlen für Q2
Im Fokus der Woche stehen Zinsentscheidungen mehrerer Zentralbanken, die US-PCE-Inflationsdaten für Juni sowie die Quartalszahlen von Meta. Für die Märkte ist besonders entscheidend, ob der Kern-PCE den erwarteten Monatsanstieg von 0.1% übertrifft, da dies die Erwartungen an den Zinspfad der US-Notenbank beeinflusst. Ein höherer Wert könnte den US-Dollar und die Realrenditen stützen und damit Gold unter Druck setzen. Gold befindet sich in einem Abwärtstrend und testet die Unterstützung bei 4000–4050 Dollar; ein Bruch darunter könnte weitere Verluste auslösen.
vor 7 Std.
vor 8 Std.
Nigerias Zentralbank setzt für Mittwoch Auktion von Treasury Bills über N700 Milliarden an
Die Zentralbank Nigerias (CBN) will am Mittwoch über das Debt Management Office (DMO) Nigerian Treasury Bills im Gesamtvolumen von N700 Milliarden versteigern, aufgeteilt auf Laufzeiten von 91, 182 und 364 Tagen mit N100 Milliarden, N100 Milliarden und N500 Milliarden. Die Maßnahme zielt darauf ab, überschüssige Liquidität von rund N3,8 Billionen im Finanzsystem abzuschöpfen. Der Leitzins liegt weiterhin bei 26.50%, nachdem die Inflation zuletzt zurückgegangen ist. Es handelt sich um eine reguläre Offenmarkt-Operation und verändert die geldpolitische Ausrichtung nicht.
vor 8 Std.
vor 10 Std.
Drei Kurstreiber für VOO-, QQQ- und DIA-ETFs: Quartalszahlen, Fed-Entscheid und Entspannung im US-Iran-Konflikt
VOO, QQQ und DIA stehen in dieser Woche im Fokus, weil zahlreiche Großunternehmen – darunter die „Magnificent 7“ sowie Visa und Coca-Cola – ihre Quartalszahlen vorlegen. Daten von FactSet zeigen ein durchschnittliches Gewinnwachstum von 37,8%, den höchsten Wert seit dem dritten Quartal 2021. Zudem wird am Mittwoch die Zinsentscheidung der US-Notenbank erwartet; der Markt rechnet mehrheitlich mit unveränderten 3.50%-3.75%, während die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im laufenden Jahr bei 65% liegt. Eine vorübergehende Entspannung im US-Iran-Konflikt beeinflusst darüber hinaus die Risikoneigung der Anleger und kann kurzfristige Bewegungen bei Index-ETFs verstärken.
vor 10 Std.
vor 1T
XRP hält 1 US-Dollar als Schlüsselmarke, während ein hawkisher Fed-Kurs eine Risk-off-Korrektur im Kryptomarkt auslöst
Der Beitrag argumentiert, dass die überraschend hawkishe Kurswende der US-Notenbank in Kombination mit stärker als erwarteten US-Konjunkturdaten die Märkte dazu zwang, weitere Zinssenkungen auszupreisen, was die Liquidität verknappte und Risikoanlagen unter Druck setzte. In dieser Bewegung fiel der gesamte Kryptomarkt in eine Risk-off-Korrektur, wobei XRP die wichtige Unterstützung bei 1 US-Dollar testete und gemeinsam mit Bitcoin belastet wurde. Als Gegenfaktoren nennt der Text institutionelle ETF-Nachfrage, Akkumulation durch „Whales“ und historische Zyklusmuster, betont jedoch, dass der Makrodruck kurzfristig dominiert. XRP wird dabei als „Chancenbereich“ beschrieben, nicht als gesichertes Tief.
XRP
XRP+1.42%
vor 1T
vor 1T
S&P Global Ratings hebt Pakistans Staatsrating erstmals seit 2016 von B- auf B an
S&P Global Ratings hat Pakistans souveräne Kreditwürdigkeit von B- auf B angehoben – die erste Hochstufung dieser Art seit 2016. Als Gründe nennt die Agentur unter anderem den Anstieg der Devisenreserven von 6,7 Milliarden US-Dollar im Dezember 2022 auf 25,3 Milliarden US-Dollar sowie die Verringerung des Haushaltsdefizits von nahezu 8% im Fiskaljahr 2022-23 auf 4%. Die Bewertung bleibt jedoch unterhalb von „Investment Grade“; zudem verweist S&P auf anhaltende Belastungen durch Schuldendienstkosten, Sicherheitsrisiken und regionale Spannungen.
vor 1T
vor 1T
Bitcoin konkurriert mit einer €51.8 Milliarden großen EZB-Anleiheflut um knapper werdendes Kapital
Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt ein Anleiheemissionsprogramm im Umfang von €51.8 Milliarden voran, das als „Bond Wall“ beschrieben wird. Der Vorgang soll erhebliche Liquidität aus dem Finanzsystem der Eurozone binden und damit den Druck auf einen bereits schrumpfenden globalen Kapitalpool erhöhen. Als typischer Risiko-Asset ist Bitcoin bei Zuflüssen direkt von dieser makroökonomischen Liquiditätsverknappung betroffen. Der Beitrag nennt keine weiteren Krypto-Assets und keinen konkreten Zeitpunkt, beschreibt jedoch ein aktuelles Ringen zwischen BTC und der EZB-Anleiheemission um Kapital.
BTC
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vor 1T
vor 2T
Aktienmärkte unter Druck wegen Inflationssorgen: Nasdaq -0,6%, neue US-Zölle von 10% bis 25%
Die Trump-Regierung hat neue Zölle von 10% bis 25% auf Waren wichtiger Handelspartner angekündigt, während der Ölpreis im Monatsverlauf um mehr als 28% gestiegen ist – beides nährt Inflationssorgen. Vor der Fed-Sitzung im Juli ist die Markterwartung für unveränderte Zinsen gesunken: von 87% auf 64%. Der Nasdaq fiel um 0,6% und verzeichnete damit zwei Wochen in Folge Verluste; Intel legte zwar beim Umsatz um 25% zu, die Aktie rutschte aber an einem Tag um 7,9% ab. Digital Realty (DLR) sprang angesichts starker KI-getriebener Nachfrage nach Rechenzentren um 10,9% nach oben.
vor 2T
7-23
Bitcoin-Bullen stehen vor einem beispiellosen makroökonomischen Stresstest seit 17 Jahren
Der Titel des Artikels stellt fest, dass Bitcoin-Bullen mit einer seit 17 Jahren beispiellosen makroökonomischen Bewährungsprobe konfrontiert seien. Die Aussage rückt den Einfluss des Makroumfelds auf die Begründung von BTC-Positionen in den Mittelpunkt, nennt jedoch keine konkreten Daten oder Ereignisse. Es fehlen überprüfbare Bezugspunkte wie Politikmaßnahmen, Notenbankäußerungen oder Konjunkturindikatoren sowie eine klare Definition, worauf sich die „17 Jahre“ beziehen.
BTC
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7-23
7-23
Nikkei steigt zur Wochenmitte um 0,47% dank Chipwerten, frühere BOJ-Zinserhöhung bremst
Der Nikkei 225 legte am Donnerstag zur Mittagszeit um 0,47% auf 66,424.44 Punkte zu, gestützt von Chipaktien nach einer festen Vorgabe aus den USA. Advantest stieg um 4.31%, Tokyo Electron um 0.45%. Gleichzeitig belasteten Sorgen über eine möglicherweise vorgezogene Zinserhöhung der Bank of Japan: binnenorientierte Einzelhandelswerte fielen um mehr als 2%, während Bankaktien mit steigenden Renditen japanischer Staatsanleihen zulegten. Zusätzlichen Rückenwind für den Halbleitersektor gab Alphabet mit einer Anhebung der für 2024 erwarteten Investitionsausgaben auf $195 billion bis $205 billion.
7-23