Öl steigt erstmals seit Mai auf 107 US-Dollar je Barrel, Anleiherenditen ziehen an
Der Ölpreis kletterte am Donnerstag auf 107 US-Dollar je Barrel und erreichte damit erstmals seit Mai dieses Niveau, während die Anleiherenditen sprunghaft anzogen. Die US-Großhandelsinflation stieg im Juni um 0,4% gegenüber dem Vormonat und lag 5,4% über dem Vorjahr, was Erwartungen weiterer Zinsschritte der Fed stützte; der Markt preiste für die kommende Woche eine Anhebung mit rund 75% Wahrscheinlichkeit ein. US-Aktien gerieten unter Druck: Der S&P 500 fiel um 0,6%, der Nasdaq um 0,7% und der Dow verlor 350 Punkte. Zusätzlichen Auftrieb erhielten die Renditen auch durch Äußerungen von Trump, er wolle allen Erwachsenen in den USA eine „Dividende“ von 5.000 US-Dollar auszahlen.