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2026-06-08
vor 13 Min.
Bitcoin-ETFs verzeichnen 326 Mio. US-Dollar Abflüsse – BlackRocks IBIT an der Spitze
Die Erholung hielt nur einen Tag. Nachdem Bitcoin-ETFs am 4. Juni eine harte 13-tägige Abflussserie beendet hatten, drehten Anleger am 5. Juni wieder auf Verkauf: Unter dem Strich flossen 326 Mio. US-Dollar aus der Kategorie ab. Auch Ethereum-ETFs gaben nach und verloren am selben Tag rund 6 Mio. US-Dollar. Für ETH ist das kein alarmierendes Volumen, markiert aber eine klare Kehrtwende gegenüber den Zuflüssen von 19,3 Mio. US-Dollar, die noch 24 Stunden zuvor verbucht wurden. BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) trug den größten Anteil: Rund 214 Mio. US-Dollar der Abflüsse entfielen auf den Fonds. Damit kam etwa zwei Drittel der Tagesrückgaben aus einem einzigen Produkt. Die verbleibenden 112 Mio. US-Dollar verteilten sich auf andere Bitcoin-ETF-Angebote. Das verwaltete Gesamtvermögen der Bitcoin-ETFs liegt bei etwa 75 Mrd. US-Dollar. Ein Tagesabfluss von 326 Mio. US-Dollar entspricht damit weniger als 0,5% des Bestands. Zuvor hatte die 13-tägige Abflussphase insgesamt rund 4,4 Mrd. US-Dollar aus den Produkten abgezogen. Die kurze Atempause am 4. Juni mit Zuflüssen von 3,05 Mio. US-Dollar wirkt damit eher wie ein Zwischenstopp als wie eine nachhaltige Trendwende. Bei Ethereum-ETFs belief sich der Abfluss am 5. Juni auf etwa 5,97 Mio. US-Dollar – nach 19,3 Mio. US-Dollar Zuflüssen am 4. Juni. Bitcoin notierte während der Abflüsse nahe 59.000 US-Dollar. Technische Analysten sehen die Marke von 60.000 US-Dollar als wichtige Unterstützung. Auffällig ist zudem die Größenordnung im Vergleich zu Ethereum: 326 Mio. US-Dollar bei Bitcoin gegenüber rund 6 Mio. US-Dollar bei Ethereum – ein Verhältnis von 54 zu 1. Das spricht eher für spezifische Gründe hinter den Bitcoin-Rückgaben als für einen breit angelegten institutionellen Rückzug aus dem Kryptomarkt.
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vor 24 Min.
Bitcoin rutscht unter 60.000 US-Dollar – mehrere Belastungsfaktoren drücken den Markt
Wie CoinDesk berichtet, hat der Fall von Bitcoin unter die Marke von 60.000 US-Dollar eine Debatte über die Auslöser der Schwäche entfacht. Greg Cipolaro, Research-Chef bei NYDIG, sieht keinen einzelnen Trigger. Vielmehr hätten sich mehrere Belastungen zeitgleich aufgebaut und Druck auf Bitcoin sowie den breiteren Kryptomarkt ausgeübt. Kapitalabfluss in Richtung KI und neue Tech-Werte Cipolaro verweist darauf, dass Künstliche Intelligenz weiterhin zu den stärksten Wachstumsthemen an den globalen Märkten zählt und damit direkter um Kapital konkurriert, das sonst in Krypto-Assets fließen könnte. Die Überschneidung zwischen KI- und Krypto-Investoren sei höher als vielfach angenommen, weil beide Bereiche Anleger anziehen, die auf neue Technologien und hohe Renditen setzen. Angesichts der anhaltenden Outperformance KI-bezogener Aktien gebe es Hinweise, dass Mittel aus dem Kryptosektor in den Technologiesektor umgeschichtet werden. Zusätzlich stelle sich der Markt auf eine neue Welle großvolumiger Tech-IPOs ein. Als mögliche Kandidaten für einen Börsengang werden SpaceX, OpenAI und Anthropic genannt. Für institutionelle Investoren bedeuten große IPOs häufig, Liquidität vorab zu reservieren und bestehende Positionen zu reduzieren – was die Nachfrage nach Krypto-Assets vorübergehend dämpfen kann. Branchennachrichten verstärken den Druck Neben der Mittelumschichtung belasten mehrere aktuelle Entwicklungen das Sentiment. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, Behörden hätten Kryptowährungen im Wert von rund 1 Milliarde US-Dollar beschlagnahmt, die mit dem Iran in Verbindung stehen sollen. Auch wenn bislang nur wenige Details bekannt sind, hat die Meldung Diskussionen über Reichweite staatlicher Durchsetzung und die Steuerbarkeit digitaler Vermögenswerte neu angefacht. Zudem rückt das Risiko durch Quantencomputing wieder stärker in den Fokus. Hintergrund sind Forschungsergebnisse, wonach die für Angriffe auf gängige Verschlüsselungssysteme erforderlichen Rechenressourcen schneller sinken könnten als bislang erwartet. Zwar gibt es noch keine praktischen Auswirkungen, doch in Phasen fallender Kurse kann das Thema die Risikoscheu verstärken. Ein weiterer, häufig genannter Punkt ist der Verkauf von 32 Bitcoins durch Strategy. Vom Volumen her – etwa 2,5 Millionen US-Dollar – ist die Transaktion für das Angebot kaum relevant, symbolisch wiegt sie schwerer. Strategy gilt seit Jahren als einer der verlässlichsten Corporate-Käufer von Bitcoin. Selbst ein kleiner Verkauf kann Investoren dazu bringen, die Stabilität dieser langfristigen Nachfrage neu zu bewerten. On-Chain-Daten nähern sich historischen Tiefzonen Trotz des anhaltenden Preisdrucks sieht Cipolaro bei den On-Chain-Kennzahlen Anzeichen, dass wichtige Bodenbereiche früherer Zyklen in Reichweite kommen. Das Bitcoin-MVRV-Verhältnis ist auf 1,2 gefallen. Der Anteil des umlaufenden Angebots, der im Gewinn liegt, ist unter 50% gesunken. Beide Werte traten in der Vergangenheit häufig in Phasen einer Marktbereinigung auf. Gleichzeitig betont Cipolaro, dass das Ausmaß der Korrektur bislang unter dem historischer Bärenmärkte bleibt. Den im Artikel zitierten Daten zufolge ist Bitcoin seit dem Hoch von rund 126.000 US-Dollar im Oktober des vergangenen Jahres um etwa 53% gefallen – deutlich weniger als die früher typischen Rückgänge von 75% bis 90%. Auch zeitlich ist die Abwärtsphase mit rund 242 Tagen seit dem Hoch kürzer als in den meisten früheren Bärenmärkten, die oft nahezu ein Jahr bis zum Tiefpunkt benötigten. Daraus leitet der Markt laut Bericht zwei mögliche Interpretationen ab: Erstens könnte die stärkere institutionelle Beteiligung die Zyklik von Bitcoin verändert haben. Zweitens könnte der Markt zwar bereits eine deutliche Neubewertung vollzogen haben, aber noch nicht in eine Phase vollständiger Liquidation eingetreten sein. Fazit des Berichts: On-Chain-Daten deuten auf eine spürbar gesunkene Bewertung und eine Annäherung an eine potenzielle Bodenregion hin. Ob das Tief bereits erreicht ist, hängt weiterhin davon ab, ob institutionelle Nachfrage die Zyklusstruktur nachhaltig verändert – oder eine tiefere Korrektur lediglich verzögert.
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vor 1 Std.
Saylor deutet weitere BTC-Käufe an – MSTR nach kleinem Verkauf und Insider-Verkaufsplänen im Fokus
Michael Saylor hat die Spekulationen über weitere Bitcoin-Käufe von Strategy (MSTR) neu angefacht. Gleichzeitig steht das Unternehmen nach einem überraschenden kleinen Bitcoin-Verkauf und neuen Insider-Meldungen zu Aktienverkäufen erneut unter Beobachtung. Am Sonntag postete Executive Chairman Michael Saylor auf X erneut das bekannte Chart, mit dem Strategy seine Bitcoin-Käufe dokumentiert, und kommentierte es mit "A good time to add more dots." Marktbeobachter werten solche Hinweise häufig als Signal für eine bevorstehende Akquisition. Bestätigt ist bislang kein neuer Kauf, frühere Transaktionen wurden allerdings meist zeitnah öffentlich gemacht – eine Ankündigung könnte daher bereits am Montag erfolgen. Auch CEO Phong Le stützte die Kauf-Erzählung in einer Antwort auf Saylor: "Our corporate @Strategy is to increase net Bitcoin and Bitcoin per share over time. Rumors otherwise are just rumors." Die Social-Media-Signale folgen auf die Mitteilung aus der vergangenen Woche, wonach Strategy 32 Bitcoin veräußert hat – rund 2,5 Mio. US-Dollar. Es war der erste BTC-Verkauf seit 2022. Gemessen an der Unternehmensreserve von mehr als 843.000 BTC ist der Schritt zwar marginal, löste aber Diskussionen aus, da Strategy als eine der konstantesten Nachfragequellen im Bitcoin-Markt gilt. Einige Investoren befürchten, der kleine Verkauf könne Vorbote weiterer Abgaben sein – etwa zur Finanzierung von Dividendenausschüttungen oder zur Stärkung der Liquidität bei sich verschlechternden Marktbedingungen. Diese Sorgen nahmen zu, nachdem Bitcoin am Freitag unter 60.000 US-Dollar gefallen war, dem niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Zusätzliche Aufmerksamkeit brachten SEC-Unterlagen vom Freitag: Zwei Top-Manager planen demnach Aktienverkäufe von MSTR im Gesamtumfang von rund 15 Mio. US-Dollar, verbunden mit kürzlich unverfallbar gewordenen Vergütungsansprüchen. CEO Phong Le meldete Verkäufe von etwa 11,1 Mio. US-Dollar, CFO Andrew Kang von rund 3,9 Mio. US-Dollar. Im Blick: ob Strategy kurzfristig einen neuen Bitcoin-Kauf ankündigt (Saylor's Posts galten in der Vergangenheit oft als Vorbote), wie der Markt auf mögliche weitere Verkäufe reagiert und ob Insider-Verkäufe die Anlegerstimmung zu MSTR beeinflussen – angesichts der Doppelrolle als Softwareunternehmen und großer Corporate-Bitcoin-Halter.
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vor 2 Std.
Bitcoin-ETFs: Inkind-Schaffung jetzt möglich
Morgan Stanley und Galaxy Digital haben ein Programm gestartet, das berechtigten Kunden die Leihe von Bitcoin gegen Anteile an Spot-Krypto-ETPs ermöglicht. Damit können Investoren ETF-Anteile erhalten, ohne BTC verkaufen zu müssen und ohne dadurch steuerlich relevante Veräußerungen auszulösen.
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vor 2 Std.
Bitcoin: Realisierte Verluste im Bärenmarkt liegen 35 Mrd. US-Dollar unter dem 2022er-Hoch – Kapitulationsrisiko bleibt
Die Bärenmarkt-Erzählung bei Bitcoin bleibt offen. On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass die in der Abwärtsphase 2026 realisierten Verluste bislang nicht das Extremniveau aus dem Jahr 2022 erreicht haben – obwohl der Marktwert in US-Dollar heute höher liegt. Analysten halten eine neue Welle der Kapitulation weiterhin für möglich, bevor ein belastbarer Boden entsteht. Im Fokus steht das Spannungsfeld zwischen anhaltend hoher Überzeugung privater Anleger und Abgaben institutioneller Investoren. Kernaussagen - Die realisierten Verluste 2026 liegen nach Schätzungen bislang unter dem Rekordwert von rund 211 Mrd. US-Dollar aus 2022, trotz höherer Marktkapitalisierung. - Analysten sehen Spielraum für eine weitere Verkaufsphase mit Verlustrealisierungen, um das historische Muster früherer Bärenmärkte zu erfüllen. - Die Kaufbereitschaft von Privatanlegern bleibt auffällig hoch, obwohl makroökonomische Impulse die Kurse belasten. - Institutionelle Akteure verkaufen laut Beobachtern häufig in Erholungsrallyes, was einen kapitulationsgetriebenen Boden verzögern kann. - In den kommenden Monaten dürfte sich entscheiden, ob Verlustniveaus im Stil von 2023 übertroffen werden und damit ein klareres Bodensignal entsteht. Realisierte Verluste: kurzfristiges Signal, langfristig einzuordnen Neue Daten der On-Chain-Analyseplattform CryptoQuant zeigen, dass die Kapitulation im aktuellen Bärenmarkt noch nicht die Schärfe von 2022 erreicht hat. "Realisierte Verluste" entstehen, wenn Coins on-chain zu Kursen bewegt werden, die unter dem vorherigen Einstandspreis liegen – ein klassisches Indiz für Verkäufe mit Verlust. Darkfost, Contributor bei CryptoQuant, weist darauf hin, dass in US-Dollar gemessene Verluste in Bärenmärkten tendenziell steigen, wenn die Marktkapitalisierung insgesamt größer ist. Bis zum Hoch im Oktober seien laut seinen Schätzungen bereits rund 174 Mrd. US-Dollar an Verlusten realisiert worden. Damit bleibt der Wert unter dem 2022er-Rekord von etwa 211 Mrd. US-Dollar – obwohl Bitcoins Marktkapitalisierung nominal höher ist. Die Schlussfolgerung ist vorsichtig zu ziehen, aber relevant: Sollten sich die realisierten Verluste mit wachsender Marktkapitalisierung weiter in Richtung der alten Spitzenwerte bewegen, könnte die nächste Verkaufswelle an Intensität gewinnen und die Kurse näher an eine eindeutigere Kapitulation heranführen. Darkfost betont zugleich, dass die Einordnung ohne ein klares Überschreiten früherer Zyklusspitzen subjektiv bleibt. Privatanleger versus Institutionen In der Marktdiskussion rund um eine mögliche Bodenbildung fällt eine Dynamik besonders auf: Privatanleger greifen offenbar aggressiv in Rücksetzer hinein, während größere Marktteilnehmer Erholungen eher zum Abbau von Positionen nutzen. Der bekannte Beobachter Ardi beschreibt, dass Retail-Trader "jeden Dip" kaufen, um einen Boden zu erwischen, der sich bislang nicht bestätigt hat. Auf der anderen Seite stehen Institutionen, deren Beteiligung üblicherweise Stabilität in die Preisbildung bringt. Laut den Beobachtungen verkaufen größere Investoren in Kursanstiege hinein und geben damit Angebot an Privatanleger weiter, die die Volatilität tragen. Ardi charakterisiert dies als Situation, in der die am schwächsten kapitalisierten Marktteilnehmer das Angebot der am stärksten kapitalisierten absorbieren – ein Muster, das nicht dem typischen Verhalten an großen Tiefpunkten entspricht. Das Ergebnis: Breite bullische Stimmung im Retail-Segment kann den Bodenbildungsprozess erschweren. Bleibt die Nachfrage privater Käufer hoch, während Institutionen vorsichtig bleiben oder Liquidität abziehen, könnte die Preisfindung länger in einer Spanne gefangen bleiben. Ardi warnt, dass dauerhaft hohe Retail-Überzeugung eine echte Kapitulation verhindern könnte – ein Ereignis, das viele Marktteilnehmer historisch mit nachhaltigen Böden verbinden. Worauf der Markt als Nächstes achtet Für die Einschätzung, ob der Bärenmarkt ausläuft oder ob weitere Verluste drohen, rücken mehrere Signale in den Vordergrund. Erstens: die Entwicklung der realisierten Verluste im Zyklusvergleich und die Frage, ob das 2022er-Hoch der Maßstab bleibt oder mit wachsender Marktkapitalisierung neue Schwellen entstehen. Zweitens: die Verhaltenslücke zwischen Privatanlegern und Institutionen. Nähert sich diese an oder drehen größere Akteure in Richtung Akkumulation bei Rücksetzern, wäre das ein konstruktiveres Signal. Zusätzlich dürften Makrotreiber und On-Chain-Flüsse wichtig bleiben, die das Angebotsprofil verändern können – etwa Veränderungen in der Mining-Ökonomie, Effizienzgewinne im Netzwerk oder Verschiebungen bei Börsenreserven. Auch wenn 2026 in der Marktstruktur bereits von früheren Bärenmarkt-Archetypen abweicht, werden Tempo und Richtung der kommenden Monate prägen, ob das Ende des Zyklus eher bekannten Mustern folgt oder einen neuen Verlauf nimmt. Für Beobachter der BTC-Datenlage bleibt entscheidend, wie sich Nachfrage und Angebot zwischen Retail und Institutionen austarieren. Hält die Retail-Nachfrage an, während Institutionen nur zögerlich Engagement reduzieren, kann sich das Gleichgewicht zugunsten eines klareren Bodens verschieben – oder zumindest eines verlässlicheren Preisfundaments später im Jahr. Bis dahin ist weiter mit hoher Volatilität zu rechnen, während der Markt abwägt, ob die Verlustniveaus im Stil von 2023 übertroffen werden und was das für den Zeitplan des Bitcoin-Bärenmarkts bedeutet.
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vor 3 Std.
USA schaffen im Mai 172.000 neue Stellen – Bitcoin rutscht, weil Zinssenkungsfantasie nachlässt
Die US-Wirtschaft hat im Mai 172.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen – etwa doppelt so viele wie von Ökonomen erwartet. An der Wall Street lag die Prognose eher bei 80.000 bis 85.000. Auf den ersten Blick spricht das für einen weiterhin robusten Arbeitsmarkt. Im Detail zeichnet sich ein gemischteres Bild: Die Arbeitslosenquote verharrte bei 4,3%, die Langzeitarbeitslosigkeit nimmt zu, und Bitcoin fiel in Richtung 62.000 US-Dollar, nachdem Marktteilnehmer ihre Erwartungen an den Zeitpunkt möglicher Zinssenkungen der US-Notenbank neu justierten. Ein Arbeitsmarkt mit zwei Geschwindigkeiten Die Schlagzeile ist stark – zusätzlich wurden die Daten der Vormonate in Summe um 93.000 Stellen nach oben revidiert. Die Beschäftigungsgewinne konzentrierten sich jedoch vor allem auf Freizeit und Gastgewerbe, also Restaurants, Hotels und andere Dienstleistungsjobs, die in der Pandemie besonders stark eingebrochen waren und sich seither schrittweise erholen. Von einer breit angelegten Einstellungswelle quer durch die Wirtschaft kann damit nicht die Rede sein. Die kurzfristige Arbeitslosigkeit zeigte zwar leichte Verbesserungen. Auffälliger ist aber der Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit: Die Zahl der Menschen ohne Job seit 27 Wochen oder länger tendiert nach oben. Auch die Erwerbsquote liegt weiterhin unter dem Vor-Pandemie-Niveau; die Mai-Daten drehen diesen Trend nicht. Warum Bitcoin trotz "guter" Daten fiel Ein stärkerer Arbeitsmarkt nimmt der Federal Reserve Argumente, die Zinsen zeitnah zu senken. Niedrigere Zinsen gelten als Rückenwind für risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen, weil Finanzierung günstiger wird und Anleger eher Rendite in riskanteren Segmenten suchen. Nach Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts rutschte der Bitcoin-Kurs in Richtung 62.000 US-Dollar. Dieses Muster war 2026 mehrfach zu beobachten: Fallen die Jobdaten stärker aus als erwartet, sinkt die vom Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Zinssenkungen – und Krypto gerät unter Druck. Hintergrund: Die Gratwanderung der Fed Die US-Notenbank versucht seit Jahresbeginn, Inflation und Konjunktur auszubalancieren. Zwar hat sich die Teuerung von ihren Höchstständen abgekühlt, sie liegt aber weiter über dem 2%-Ziel. Gleichzeitig zeigt sich der Arbeitsmarkt widerstandsfähiger als viele Prognosen unterstellt hatten – ein Umfeld, das geldpolitische Lockerungen schwerer zu begründen macht. Eine Arbeitslosenquote von 4,3% gilt historisch betrachtet als niedrig. Zusammen mit den Aufwärtsrevisionen der Vormonate und dem starken Mai-Wert liefern die Daten Fed-Vertretern Argumente, mit Zinssenkungen abzuwarten. Was das für Anleger bedeutet Der Rücksetzer von Bitcoin in den Bereich um 62.000 US-Dollar ist ein konkretes Beispiel dafür, wie eng der Kryptomarkt an Zinsfantasie gekoppelt bleibt. Trader, die auf schwächere Arbeitsmarktdaten und damit eine taubenhaftere Fed gesetzt hatten, wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Die starke Konzentration der Jobzuwächse im Bereich Freizeit und Gastgewerbe bleibt ein wichtiger Beobachtungspunkt. Sollten künftige Berichte zeigen, dass Einstellungen auch in Technologie, Finanzsektor sowie professionellen Dienstleistungen deutlich anziehen, würde das auf eine breitere Konjunkturstärke hindeuten – und den Zeitplan für Zinssenkungen tendenziell weiter nach hinten verschieben. Bleibt das Wachstum dagegen eng begrenzt und steigt die Langzeitarbeitslosigkeit weiter, könnte der Handlungsdruck auf die Fed zunehmen, selbst wenn die offizielle Arbeitslosenquote niedrig bleibt. Eine steigende Langzeitarbeitslosigkeit bei gleichzeitig niedriger Gesamtquote kann eine statistische Illusion erzeugen: Die Überschrift wirkt beruhigend, die Dynamik darunter deutet jedoch auf einen zunehmend gespaltenen Arbeitsmarkt hin. Beschäftigte mit gefragten Qualifikationen finden schneller neue Stellen – andere warten immer länger. Die Korrelation von Krypto-Preisen mit Zinserwartungen war 2026 auffällig stabil, und die Mai-Zahlen sprechen nicht dafür, dass sich das kurzfristig ändert.
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vor 3 Std.
Bitcoin testet 62.000 US-Dollar: Spot-ETFs mit 1,72 Mrd. US-Dollar Abflüssen, Saylor deutet Zukauf an
Bitcoin rutscht wieder in Richtung der Marke von 60.000 US-Dollar. Anders als beim Rücksetzer im Februar bleibt diesmal eine klare institutionelle Kaufwelle aus. In den USA notierte Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Nettoabflüsse von rund 1,72 Mrd. US-Dollar – die größten wöchentlichen Rückgaben seit mehr als einem Jahr. Zum Vergleich: Der vergleichbare Rückgang im Februar ging nur mit 318 Mio. US-Dollar an Abflüssen einher. Damit beschleunigen sich die Rückgaben nun bereits die vierte Woche in Folge: von etwa 1 Mrd. US-Dollar Mitte Mai bis zum jüngsten Rekordwert. Das deutet darauf hin, dass viele Allokatoren Positionen abbauen, statt nachzukaufen. Bei Kursen um 62.000 US-Dollar wirkt die Unterstützungszone um 60.000 US-Dollar damit zunehmend anfällig. Zusätzliche Spekulationen über Unternehmensnachfrage kamen am Sonntag von Michael Saylor: Er postete den bekannten Acquisition-Tracker von Strategy mit dem Hinweis, es sei "a good time to add more dots". In der Vergangenheit ging dieser Grafik häufig am Montag eine 8-K-Meldung voraus, die einen neuen BTC-Kauf bestätigte. Die jüngste Einreichung von Strategy weist Bestände von 843.706 BTC zu einem Durchschnittspreis von 75.699 US-Dollar aus. Damit liegt das Unternehmen rechnerisch rund 11,7 Mrd. US-Dollar im Minus, etwa 18% "unter Wasser". Ein möglicher Zukauf nahe 62.000 US-Dollar läge zudem rund 20% unter dem durchschnittlichen Verkaufspreis von 77.135 US-Dollar, zu dem Strategy zwischen dem 26. und 31. Mai 32 BTC veräußerte – der erste Verkauf seit Ende 2022. Die Erlöse sind für die Dividende der STRC-Vorzugsaktie vorgesehen. On-Chain-Analysten halten es für möglich, dass der Zyklusboden noch Wochen oder Monate entfernt ist. Die seit dem Hoch im Oktober realisierten Verluste summieren sich auf rund 174 Mrd. US-Dollar und liegen damit unter dem Rekord von 211 Mrd. US-Dollar aus dem Bärenmarkt 2022. Da realisierte Verluste mit der Marktkapitalisierung skalieren, könnte ein vergleichbares Kapitulationsereignis frühere Rekorde übertreffen. Beiträge von CryptoQuant-Autoren sprechen davon, der Markt könne "weiter bereinigen", bevor sich ein tragfähiger Boden bildet. Auffällig bleibt, dass die Überzeugung privater Anleger in einem Abwärtstrend ungewöhnlich hoch ist: Kleinere Wallets versuchen fallende Kurse zu kaufen, während größere Halter in Erholungsbewegungen Angebot abgeben – ein Muster, das historisch eher mit längeren Abwärtsphasen als mit V-förmigen Umkehrungen einhergeht. 10X Research bezeichnet die kommenden zwei Wochen als entscheidend und verweist auf die US-CPI-Veröffentlichung für Mai am 10. Juni sowie die Sitzung der US-Notenbank am 16.–17. Juni. Das Haus erwartet, dass die Notenbanker ihren Lockerungsbias aufgeben und ein "higher for longer"-Zinsumfeld festigen, was Liquidität entzieht. Die Gesamtinflation sei von 2,4% auf 3,8% gestiegen, die Erzeugerpreise auf 6,0% angezogen, und die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe habe 5,0% überschritten. Bitwise-CEO Hunter Horsley sieht einen anderen Risikofaktor: Der Kryptomarkt mit rund 2 Bio. US-Dollar bleibe unter 1% eines geschätzten globalen Volumens von etwa 640 Bio. US-Dollar in Aktien, Anleihen, Immobilien und Gold. Damit sei "Apathie" – nicht das Makroumfeld – die tiefere strukturelle Gefahr. Der ETH/BTC-Quotient ist auf etwa 0,026 gefallen – ein Niveau, das Analyst PlanB mit März 2016 vergleicht. Ether hat damit effektiv ein Jahrzehnt relativer Performance gegenüber dem führenden Blockchain-Asset eingebüßt. Das verschärft den Druck auf Treasury-Manager, die im früheren Zyklus stärker in ETH-bezogene Exponierung gewichtet hatten, und relativiert langfristige "Flippening"-Erzählungen. Marktstrukturell sprechen auch Derivatedaten für Zwangs-Deleveraging: In der vergangenen Woche wurden laut Daten rund 7 Mrd. US-Dollar an gehebelten Positionen liquidiert, davon etwa 5,7 Mrd. US-Dollar Long-Positionen. Das legt nahe, dass erzwungener Abbau von Hebelwirkung – weniger diskretionäre Verkäufe – die Intraday-Bewegungen derzeit prägt. Neben dem Zinsumfeld entsteht ein zweiter Liquiditätsgegenwind. Das US-Finanzministerium will sein General Account bis Ende Juni wieder in Richtung 900 Mrd. US-Dollar aufbauen und bis Ende Juli nahe 1 Bio. US-Dollar erreichen. Dafür seien in diesem Quartal netto rund 109 Mrd. US-Dollar an neuen Kreditaufnahmen nötig, was Cash aus privaten Bilanzen in ein inaktives Staatskonto zieht. Gleichzeitig ist die Reverse-Repo-Fazilität der Fed als üblicher Puffer von 2,5 Bio. US-Dollar am Hoch 2022 auf unter 100 Mrd. US-Dollar geschrumpft. NYDIG-Analysten sehen den Rückgang zudem als Ergebnis überlagerter Faktoren: Kapitalrotation in Richtung KI, bevorstehende Mega-IPOs von SpaceX und OpenAI, neue Sorgen um Quantencomputing sowie anhaltende Befürchtungen rund um Strategy-Verkäufe. Technisch notiert BTC bei 62.171 US-Dollar knapp über der kurzfristigen Unterstützung bei 61.885 US-Dollar. Weitere Unterstützungen liegen bei 59.131 und 52.679 US-Dollar. Widerstände werden bei 62.910, anschließend 64.651 und 68.191 US-Dollar gesehen. Der MACD bleibt bearish, der übergeordnete Trend abwärtsgerichtet. Gleichzeitig signalisiert ein RSI von 21,37 eine stark überverkaufte Lage, die historisch häufig mit Erholungsrallyes einherging. Für das bullishe Szenario wäre ein Tagesschluss über 62.910 US-Dollar und die Rückeroberung von 64.651 US-Dollar nötig, um die Struktur zu neutralisieren. Ein nachhaltiger Bruch von 61.885 US-Dollar öffnet dagegen den Weg Richtung 59.131 US-Dollar und letztlich in die Kapitulationszone bei 52.679 US-Dollar. Bleibt eine Erholung trotz der überverkauften Dynamik aus, würde das die "Dip-Kaufen"-These untergraben und bestätigen, dass die Verkäufer die Kontrolle behalten.
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vor 3 Std.
Bitcoin entkoppelt sich von Tech-Aktien: Momentum verlagert sich in den Chip-Sektor
Jahrelang liefen Bitcoin und Tech-Aktien fast im Gleichschritt – ein Momentum-Trade, der als verlässliches Duo galt. Dieses Muster bricht auf, ohne dass eine kryptospezifische Krise dahintersteht. Der Grund wirkt banaler: Momentum-Trader setzen derzeit auf attraktivere Trends. Die 30-Tage-Rolling-Korrelation von Bitcoin zum iShares Semiconductor ETF (SOXX) ist auf 0,27 gefallen, nach 0,55 zu Jahresbeginn. Auch zur iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV) sank die Korrelation im selben Zeitraum auf 0,27 von 0,38. Parallel dazu geriet der Kurs unter Druck: Anfang Juni 2026 rutschte Bitcoin auf 65.385 US-Dollar und markierte damit den tiefsten Stand seit Februar. Inzwischen hat er sich wieder knapp über 67.000 US-Dollar erholt, doch die Einbußen bei der Stimmung bleiben spürbar. Jay Hatfield verweist darauf, dass Momentum-Investoren verstärkt Bereiche mit klareren kurzfristigen Trends bevorzugen. Halbleiterwerte, gestützt durch anhaltende Ausgaben für KI-Infrastruktur, liefern derzeit etwas, das Bitcoin momentan nicht bietet: eine eindeutige Gewinn- und Ergebnisstory. Zusätzlich ziehen Gold sowie stark beachtete IPOs Kapital ab – ausgerechnet aus dem Bereich, der für viele Anleger lange als Standard-"Risk-on"-Position diente. Abflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs unterstreichen die Trendwende. Die Mittelabzüge werden auf 2,3 bis 2,8 Milliarden US-Dollar geschätzt – ein deutlicher Kontrast zur anfänglichen Euphorie nach dem Start dieser Produkte. Analysten führen den Rückgang nicht auf krypto-interne Auslöser zurück: nicht auf Verkäufe von MicroStrategy, nicht auf den Kollaps einer Börse, nicht auf verschärfte Regulierung. Vielmehr gilt: Bitcoin ist derzeit schlicht nicht der Ort, an dem sich das schnelle Geld positionieren will. Ganz gelöst ist die Verbindung zu Tech dennoch nicht. Die Korrelation zum Nasdaq-100 liegt weiter bei rund 0,45 und damit sogar über dem 10-Jahres-Durchschnitt. Makroökonomisch handelt Bitcoin damit weiterhin wie ein Risiko-Asset: Er steigt, wenn die Liquidität reichlich ist, und fällt, wenn sie sich verknappt. Auffällig ist die Schere zwischen der weiterhin erhöhten Nasdaq-Korrelation und der deutlich gesunkenen Halbleiter-Korrelation. Breite Makrotreiber bewegen Bitcoin weiterhin, doch der sektorbezogene Momentum-Effekt, der Rallys zuvor verstärkte, hat sich verlagert. Für Anleger ergibt sich ein gemischtes Bild. Langfristige Halter akkumulieren weiter, die Bestände auf Börsen bleiben niedrig – beides gilt historisch als Hinweis auf ein enges Angebot. Die sinkende Korrelation zu Tech-Teilsektoren hat zudem einen positiven Aspekt: Wenn Bitcoin nicht mehr im Gleichlauf mit SOXX oder IGV schwankt, kann er innerhalb eines techlastigen Portfolios Diversifikation bringen. Die bisherigen ETF-Abflüsse von 2,3 bis 2,8 Milliarden US-Dollar sind erheblich, aber noch nicht fatal. Ein anhaltender Abfluss in Richtung 5 Milliarden US-Dollar oder mehr würde die Preise stärker belasten und könnte Zwangsverkäufe aus gehebelten Positionen auslösen. Der Rückgang um 22% im vergangenen Monat deutet bereits darauf hin, dass gehebelte Long-Positionen zunehmend unter Druck geraten sind. Im Blick behalten sollten Investoren auch, ob die Korrelation zum Nasdaq-100 ebenfalls nachgibt. Aktuell signalisiert der Wert von 0,45, dass Bitcoin weiterhin von einer breiten Risikoneigung profitieren kann.
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vor 3 Std.
Bitcoin wieder nahe 60.000 US-Dollar – institutionelle Abflüsse ziehen deutlich an
Bitcoin (BTC) wird erneut auf einem Kursniveau wie Anfang Februar gehandelt, nahe 60.000 US-Dollar. Diesmal fällt die Reaktion institutioneller Investoren allerdings deutlich negativer aus: ETF-Flussdaten zufolge werden Rücksetzer verstärkt zum Verkauf genutzt. Anfang Februar ließ der Verkaufsdruck nach, als der Kurs in Richtung 60.000 US-Dollar fiel. In der vergangenen Woche verzeichneten die 11 in den USA notierten Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von 1,72 Mrd. US-Dollar – laut SoSoValue der höchste wöchentliche Mittelabzug seit mehr als einem Jahr. Zum Vergleich: In der ersten Februarwoche, als BTC bis fast auf 60.000 US-Dollar abrutschte, lagen die Abflüsse bei lediglich 318 Mio. US-Dollar. Der Trend hat sich zudem über mehrere Wochen verschärft. Die Abflüsse nahmen vier Wochen in Folge zu: von 1,0 Mrd. US-Dollar (Woche bis 15. Mai) auf 1,26 Mrd. US-Dollar, anschließend 1,26 Mrd. US-Dollar und 1,42 Mrd. US-Dollar, zuletzt 1,72 Mrd. US-Dollar. Im Februar zeigte sich ein anderes Muster: In der Woche, in der BTC die 60.000-US-Dollar-Marke erreichte, flossen 318 Mio. US-Dollar ab, während in den beiden Wochen davor 1,33 Mrd. US-Dollar und 1,49 Mrd. US-Dollar abgezogen wurden. Damals verlangsamten sich die Abflüsse mit fallenden Kursen, Käufer traten auf. Aktuell scheint sich das Bild umgekehrt zu haben: Mit nachgebenden Kursen beschleunigen sich die Rückgaben, eine institutionelle Nachfrage unterhalb des Marktes ist kaum erkennbar. Das spricht für ein bärisches Setup und könnte es den Bullen schwer machen, die Unterstützung bei 60.000 US-Dollar zu verteidigen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag Bitcoin bei rund 62.000 US-Dollar.
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2026-06-07
vor 5 Std.
US-Finanzminister Scott Bessent: Strategische #Bitcoin-Reserve ist "Neuland"
US-Finanzminister Scott Bessent hat in dieser Woche die geplante Strategic #Bitcoin Reserve als "neue Technologie" und "Neuland" bezeichnet. Die Regierung gehe das Vorhaben "mit der gebotenen Entschlossenheit und Sorgfalt" an. Bessent erklärte, man orientiere sich an Best Practices, damit die Umsetzung langfristig tragfähig sei.
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