Pfund legt zu, nachdem die Inflation in der Eurozone auf 2,2% fällt und Zinssenkungswetten auf die EZB zunehmen
KI-Marktzusammenfassung
Die Inflation in der Eurozone blieb hinter den Erwartungen zurück (Gesamtinflation 2,2% gegenüber 2,3% Prognose; Kerninflation 2,7%) und untermauerte damit die Marktpreisbildung für schnellere Zinssenkungen der EZB. Niedrigere erwartete Renditen im Euroraum belasteten den EUR und drückten EUR/GBP auf Mehrmonatstiefs nahe 0,84. Das Pfund Sterling wurde durch eine vergleichsweise vorsichtigere Haltung der BoE und stärkere britische Aktivitätsdaten gestützt, was die wahrgenommene Politikdivergenz ausweitete und die FX-Sensitivität gegenüber der bevorstehenden EZB-Kommunikation erhöhte.
Einflussstufe
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Die jüngsten Inflationsdaten aus der Eurozone fielen schwächer aus als erwartet: Die Gesamtteuerung sank von 2,4% auf 2,2%, die Kerninflation ging von 2,9% auf 2,7% zurück. Damit lässt der Preisdruck schneller nach als vom Markt angenommen. In der Folge geriet der Euro gegenüber dem Pfund unter Druck und fiel im Tagesverlauf zeitweise um 0,4% in Richtung 0.84, ein Mehrmonatstief. Das verstärkte die Erwartungen, dass die Europäische Zentralbank ihr Tempo bei Zinssenkungen erhöhen könnte.