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BoJ-Chef Ueda kommentiert tägliche Yen-Schwankungen nicht – Märkte preisen 80% Chance auf 15 Basispunkte im September ein
Der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, wollte tägliche Schwankungen des Yen nicht kommentieren und bekräftigte, dass sich die Geldpolitik an Wirtschafts- und Preisdaten orientiert – nicht an kurzfristigen Wechselkursbewegungen. Die Marktpreise deuten darauf hin, dass Händler für September eine Zinserhöhung um 15 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 80% erwarten. Analysten nennen kräftiges Lohnwachstum und eine Inflation, die anhaltend über dem 2%-Ziel der BoJ liegt, als zentrale Treiber dieser Erwartung.
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Japans Geldbasis schrumpft im August um 15,7% und verfehlt Markterwartung
Die Geldbasis Japans ist im August gegenüber dem Vorjahr um 15,7% gesunken und fiel damit stärker aus als die am Markt erwarteten 13,5%, wie aus Daten der Bank of Japan hervorgeht. Die unerwartet kräftige Kontraktion wird als weiteres Signal für eine Normalisierung der zuvor ultralockeren Geldpolitik gewertet. Zugleich liegt die japanische Kerninflation seit mehr als einem Jahr über dem 2%-Ziel, wodurch die Notenbank die Kosten einer lang anhaltenden Stimulierung neu abwägt.
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GBP/USD fällt am Dienstag unter 1,3550 nach US-CPI von 3,1% und stärkerem Dollar
Das Pfund Sterling ist am Dienstag gegenüber dem US-Dollar unter 1,3550 gefallen und lag im Tagesverlauf 0,4% im Minus. Der US-Dollar-Index stieg um 0,3%, nachdem die US-Verbraucherpreise im Februar im Jahresvergleich um 3,1% zulegten und damit über den Erwartungen lagen. In Großbritannien ist die Inflation zwar von zweistelligen Höchstständen zurückgegangen, liegt aber weiter über dem 2%-Ziel der Bank of England und begrenzt damit den Spielraum für Zinssenkungen. Der Markt preist für Mai eine 60%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte ein, doch diese Erwartung könnte sich ändern, falls die Inflation hartnäckig bleibt.
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EZB-Ratsmitglied Nagel sieht keine Zweitrundeneffekte bei der Inflation und stützt damit Argumente für Zinssenkungen
EZB-Ratsmitglied Joachim Nagel sagte, es gebe derzeit keine Anzeichen für Zweitrundeneffekte der Inflation, was die Erwartung weiterer Zinssenkungen im Euroraum stützt. Er bezeichnete den Inflationsausblick als „gute Nachricht“ und deutete an, dass sich die Teuerung weiter in Richtung des 2%-Ziels bewegt. Die Inflation im Euroraum ist seit dem Höchststand von 10.6% im Oktober 2022 deutlich zurückgegangen, nachdem die EZB seit Juli 2022 die Zinsen kräftig angehoben und in jüngsten Sitzungen pausiert hat.
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Deutsche Bank warnt: Wachstum in Großbritannien kühlt ab, Inflation steigt auf 3.1% im August
Die Deutsche Bank warnt, dass sich das Wachstum in Großbritannien abschwächt, während der Inflationsdruck wieder zunimmt. Nach den jüngsten Daten wuchs das BIP im zweiten Quartal nur um 0.2% gegenüber dem Vorquartal, während der CPI im August auf 3.1% stieg und die Kerninflation über dem 2%-Ziel der Bank of England liegt. An den Märkten wird eine Zinssenkung bis Anfang 2025 mit einer Wahrscheinlichkeit von 40% eingepreist, die Bank rät jedoch zu Vorsicht.
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Inflationssprung im Euroraum stärkt laut Commerzbank Argumente für weitere EZB-Zinserhöhung
Neue Daten zeigen, dass die Inflation im Euroraum unerwartet wieder angezogen hat und damit erstmals seit mehreren Monaten beschleunigte. Sie liegt weiterhin deutlich über dem 2%-Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Analysten der Commerzbank sehen darin ein weiteres Argument für zusätzliche Zinserhöhungen, was den Kampf der EZB gegen die Teuerung komplizierter macht.
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Pfund legt zu, nachdem die Inflation in der Eurozone auf 2,2% fällt und Zinssenkungswetten auf die EZB zunehmen
Die jüngsten Inflationsdaten aus der Eurozone fielen schwächer aus als erwartet: Die Gesamtteuerung sank von 2,4% auf 2,2%, die Kerninflation ging von 2,9% auf 2,7% zurück. Damit lässt der Preisdruck schneller nach als vom Markt angenommen. In der Folge geriet der Euro gegenüber dem Pfund unter Druck und fiel im Tagesverlauf zeitweise um 0,4% in Richtung 0.84, ein Mehrmonatstief. Das verstärkte die Erwartungen, dass die Europäische Zentralbank ihr Tempo bei Zinssenkungen erhöhen könnte.
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Euro steigt in der Europa-Sitzung am Montag um 0,15% auf etwa 1,1600, nachdem die deutsche Inflation anzieht
Der Euro legte in der Europa-Sitzung am Montag um 0,15% gegenüber dem US-Dollar zu und notierte nahe 1,1600, gestützt von einer Korrektur des Dollar nach dessen kräftigen Gewinnen vom Freitag. Deutschlands vorläufiger Verbraucherpreisindex stieg im Jahresvergleich auf 2,4%, der harmonisierte Index auf 2,6%, jeweils über dem vorherigen Wert und über den Erwartungen. Die Daten stärken die Aussicht auf einen weniger schnellen Kurswechsel der Europäischen Zentralbank bei Zinssenkungen.
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EUR/USD fällt am Dienstag auf Zweiwochentief, Dollarindex legt um 0,4% zu
Der Euro ist am Dienstag gegenüber dem US-Dollar auf ein Zweiwochentief gefallen, während der Greenback zulegte. Robuste US-Einzelhandelsumsätze und Inflationsdaten haben die Markterwartungen an die Geldpolitik der US-Notenbank neu justiert, wodurch Händler den Zeitpunkt der ersten Zinssenkung nach hinten verschoben; der US-Dollarindex stieg am Tag um 0,4%. Sollte die Fed die Zinsen länger hoch halten und die Europäische Zentralbank in Richtung Lockerung drehen, könnte der Dollar weiter an Stärke gewinnen. Ein festerer Dollar kann zudem die Gewinne multinationaler Unternehmen belasten.
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