EZB-Ratsmitglied Nagel sieht keine Zweitrundeneffekte bei der Inflation und stützt damit Argumente für Zinssenkungen

KI-Marktzusammenfassung
Die Aussage von Nagel von der EZB, dass es keine Inflationseffekte der zweiten Runde gebe, bekräftigt die Einschätzung, dass die Inflation im Euroraum ohne weitere Straffung in Richtung 2% konvergieren kann, und stärkt die Erwartungen an zusätzliche Zinssenkungen. Kurzfristig stützt dies typischerweise die Risikobereitschaft und setzt die Renditen im Euroraum unter Abwärtsdruck, wobei die unmittelbarste Übertragung auf den EUR über Zinsdifferenzen und eine Neubewertung des geldpolitischen Pfads der EZB erfolgt.
Einflussstufe
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EZB-Ratsmitglied Joachim Nagel sagte, es gebe derzeit keine Anzeichen für Zweitrundeneffekte der Inflation, was die Erwartung weiterer Zinssenkungen im Euroraum stützt. Er bezeichnete den Inflationsausblick als „gute Nachricht“ und deutete an, dass sich die Teuerung weiter in Richtung des 2%-Ziels bewegt. Die Inflation im Euroraum ist seit dem Höchststand von 10.6% im Oktober 2022 deutlich zurückgegangen, nachdem die EZB seit Juli 2022 die Zinsen kräftig angehoben und in jüngsten Sitzungen pausiert hat.