Krieg und Hitzewellen könnten Brot- und Nudelpreise weiter nach oben treiben
KI-Marktzusammenfassung
Oxford Economics erwartet einen erneuten globalen Impuls der Lebensmittelinflation, angetrieben durch hitzewellenbedingte Ernteverluste in Europa und kriegsbedingte Input-Schocks (Diesel, Erdgas, Düngemittel) nach Störungen in der Straße von Hormus sowie anhaltenden Risiken für Exporte über das Schwarze Meer. Cocerals niedrigere Ernteschätzung für Getreide in der EU/im Vereinigten Königreich und Deutschlands prognostizierter Produktionsrückgang um 7% verengen das Angebot an Getreide. Diese Ausgangslage erhöht die kurzfristige Sensitivität in getreidebezogenen Märkten und bei den Kosten für Lebensmittel-Inputs.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
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Oxford Economics rechnet für 2026 mit einem Anstieg der globalen Lebensmittelpreise um 11,8%, wobei Getreide, Obst und Gemüse sowie Milchprodukte am stärksten betroffen sein dürften. Nach der Hitzewelle in Europa senkte Coceral die Prognose für die Getreideernte in EU27 und Großbritannien auf 286,6 Millionen Tonnen. Der Deutsche Bauernverband warnt, dass Dürre und Hitze in Deutschland die Getreideernte um 7% auf 41,9 Millionen Tonnen drücken könnten.