Indiens Zuckerbestände zum Saisonstart 2026/27 fallen auf 3,5 Mio. Tonnen – Angebotsschock treibt Preise
KI-Marktzusammenfassung
Indiens prognostizierte Anfangsbestände an Zucker für 2026–27 sinken auf ~3,5 MT (Zehnjahrestief), und ein starker Produktionsrückgang 2025–26 verstärken eine saisonübergreifende Angebotsverknappung. Der Preisdruck wird als Folge von Wetterschäden, festlicher Nachfrage, hohen globalen Preisen und Hamsterkäufen dargestellt, während frühere Exportgenehmigungen die Bilanzen vor einem Exportverbot im Mai vermutlich verschlechterten. Zweiwöchentliche Zuteilung und niedrigere Ab-Werk-Preise könnten die kurzfristige Einzelhandelsinflation dämpfen, beseitigen die Knappheit jedoch nicht.
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Indiens Anfangsbestand an Zucker dürfte zu Beginn der Saison 2026/27 auf 3,5 Mio. Tonnen sinken und damit den niedrigsten Wert seit zehn Jahren erreichen. In der Saison 2025/26 ging die Zuckerproduktion um 27% auf rund 28,1 MT zurück, während der durchschnittliche Einzelhandelspreis auf Rs 64,1/kg stieg – 39% höher als vor einem Jahr und 31% höher als im Vormonat, nach Angaben der Preisbeobachtungsstelle des Department of Consumer Affairs. Trotz eines neuen zweiwöchentlichen Zuteilungssystems und um 20% gefallener Werkspreise bleibt die Versorgung angespannt, auch weil der Anteil des für Ethanol abgezweigten Zuckers auf rund 9% gesunken ist.