Zink-Engpass an der LME treibt Dreimonatskontrakt auf 3.990 US-Dollar je Tonne und verschärft Versorgungsrisiken für den Westen

KI-Marktzusammenfassung
LME-Zink ist auf ein Vierjahreshoch gestiegen, vor dem Hintergrund sehr niedriger Lagerbestände an der Börse, einer erhöhten Backwardation von Kassa zu drei Monaten und eines starken, unerwarteten Rückgangs der globalen Minenproduktion in H1 2026. Rekordniedrige Schmelzlohnkonditionen signalisieren intensiven Wettbewerb um knappe Konzentrate, setzen die Margen westlicher Hütten unter Druck und erhöhen das Risiko, dass sich die heutige Verknappung zu einer länger anhaltenden Angebotsenge entwickelt. Chinas relativer Angebotsvorteil scheint nicht auszureichen, um die Anspannung am LME vollständig zu lindern.
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Der LME-Dreimonats-Zinkkontrakt erreichte am Montag mit 3.990 US-Dollar je Tonne den höchsten Stand seit vier Jahren, während die Kassaprämie trotz eines Rückgangs von über 230 US-Dollar in der Vorwoche auf 139 US-Dollar weiter auf extreme Knappheit hindeutet. Nach einem kurzfristigen Anstieg der globalen Zinkminenproduktion um 4,8% im Vorjahr schrumpfte die Förderung in der ersten Hälfte 2026 im Jahresvergleich um 2,6%. Neue Daten der International Lead and Zinc Study Group zeigen zudem, dass die weltweite Zinkminenproduktion zwischen 2015 und 2025 insgesamt um 8,6% gefallen ist.