LME gerät durch abrupten Copper-Squeeze unter Druck, Cash-Prämie steigt auf 545 US-Dollar je Tonne
KI-Marktzusammenfassung
LME-Kupfer erlebt eine starke Klemme im Kassamarkt, da niedrige Lagerbestände an der Börse auf konzentrierte Long-Positionen treffen, was zu extremer Backwardation und erhöhten Tom-next-Finanzierungskosten führt. Obwohl frische Lagerhausanlieferungen die Spreads teilweise entspannt haben, unterstreicht die Episode die anhaltende Knappheit und standortgetriebene Verwerfungen im Vergleich zur CME, wo die US-Prämien angesichts der Zollunsicherheit weiterhin hoch bleiben. Kurzfristiger Liquiditäts- und Finanzierungsstress für Short-Positionen könnte anhalten und die Volatilität erhöht halten.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
NCCO724COPPER2USD/USDT+1.61%
AI-Einblick · NCCO724COPPER2USD/USDTAI-Einblick
▲ Bullisch
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An der London Metal Exchange (LME) ist es bei Kupfer-Futures zu einem ausgeprägten Squeeze gekommen: Die Prämie für Kassakupfer gegenüber der Dreimonats-Lieferung sprang am Montag auf 545 US-Dollar je metrischer Tonne, den höchsten Stand seit 2021, während der Kassapreis mit 14.912 US-Dollar je Tonne ein Rekordhoch erreichte. Am Dienstagmorgen schoss zudem der „tom-next“-Spread, also die Kosten, eine Position um einen Tag zu rollen, auf 110 US-Dollar je Tonne. Daten zeigen, dass ein einzelner Long 30% bis 40% der Warrants kontrollierte und zwei Longs zusammen in der Spanne von 50% bis 80% lagen; die kumulierten Long-Positionen überstiegen damit die im LME-Lagersystem verfügbaren Bestände. Gleichzeitig lag die CME-Kupferprämie bei 430 US-Dollar je Tonne.