IBM-Aktie bricht um 25% ein, weil der KI-Investitionsboom das Softwaregeschäft belastet

KI-Marktzusammenfassung
IBM's Gewinn- und Umsatzprognose verfehlte die Erwartungen, da sich die Unternehmensinvestitionen von Software-/Mainframe-Deals hin zu KI-Rechenzentrumsinfrastruktur (Server, Storage, Speicher) und höheren Ausgaben für Cybersicherheit verlagerten. Die Aktie fiel um 25 % und belastete damit den Dow sowie zog Softwarewerte insgesamt deutlich nach unten (IGV -4 %+; Peers 2 % bis 5 % im Minus). Das Update signalisiert trotz anhaltender KI-Investitionen ein kurzfristiges Risiko einer Nachfrageumverteilung zulasten von Budgets für Legacy-Software und -Dienstleistungen.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
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IBM warnte für das zweite Quartal vor einem Umsatz von 17,2 Milliarden Dollar und damit unter der Markterwartung von 17,86 Milliarden Dollar sowie vor einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,93 Dollar nach 3,02 Dollar erwartet. Als Grund nannte der Konzern, dass Kunden ihre quartalsweisen Investitionsbudgets in großem Umfang auf KI-Infrastruktur wie Server, Speicher und Arbeitsspeicher umschichten, wodurch große Mainframe- und Softwareabschlüsse nicht wie geplant zustande kamen. Die Aktie rutschte an einem Handelstag um 25% ab und belastete auch den Dow; der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF verlor mehr als 4%, während Softwarewerte wie Microsoft branchenweit zwischen 2% und 5% nachgaben.