Gold und Silber steuern nach Q1-Rückschlag auf Konsolidierung zu

KI-Marktzusammenfassung
Gold und Silber gehen nach starken Rückgängen im 1. Quartal (Gold -12%, Silber -18%) in das 2. Quartal, wobei die Kassapreise nahe jüngster Tiefs konsolidieren. Der Rücksetzer wird einem stärkeren USD (DXY über 102) und festeren restriktiven Fed-Erwartungen zugeschrieben, da die Inflation erhöht bleibt und damit den Gegenwind durch reale Renditen für nicht verzinsliche Metalle verstärkt. Die kurzfristige Positionierung wirkt vorsichtiger, da Gewinnmitnahmen und Erwartungen strafferer Politik die Safe-Haven-Narrative dominieren.
Einflussstufe
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Gold und Silber haben im Q1 eine deutliche Korrektur erlebt: Gold verlor im Quartal 12% und verzeichnete damit das schwächste Quartalsergebnis seit 13 Jahren, Silber fiel um 18% und damit so stark wie seit vier Jahren nicht. Am 30. Juni lag COMEX-Gold 28% unter dem Januar-Hoch, während Silber 59,5% nachgab. Als Haupttreiber nennen Analysten den auf über 102 gestiegenen Dollarindex (ein 13-Monats-Hoch) sowie zunehmend hawkishe Signale der US-Notenbank, die Edelmetalle belasteten. Zuletzt notierte Gold stabil bei 4047 US-Dollar je Unze, Silber leicht schwächer bei 59 US-Dollar je Unze.