Gold fällt unter 4.400 US-Dollar je Unze, nachdem sinkende Inflation die Wetten auf eine Fed-Pause stützt
KI-Marktzusammenfassung
Gold rutschte unter die Marke von 4.400 US-Dollar, nachdem die US-Großhandelsinflation im Juli schwächer als erwartet ausgefallen war und dadurch die vom Markt wahrgenommenen Chancen für eine Fed-Zinserhöhung im September sanken. Während ein kurzfristiges Innehalten dem nicht verzinslichen Edelmetall Auftrieb geben kann, erhöht die Erwartung, dass die Zinsen länger hoch bleiben, die relative Attraktivität von Anleihen und belastet Edelmetalle. Auch Silber, Platin und Palladium gaben nach, während der Dollarindex kaum verändert war.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
NCCOGOLD2USD/USDT+1.98%
AI-Einblick · NCCOGOLD2USD/USDTAI-Einblick
▼ Bärisch
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Gold geriet am Donnerstag unter Druck und rutschte zeitweise um 1,5% auf 4.343,91 US-Dollar je Unze, womit die Marke von 4.400 US-Dollar unterschritten wurde. Auslöser war, dass sich die US-Großhandelsinflation im Juli stärker als erwartet abschwächte, nachdem Energie- und Lebensmittelkosten gefallen waren; dadurch kühlten die Erwartungen auf eine Zinserhöhung der Fed im September ab. Nachlassender Inflationsdruck mindert die Attraktivität von Gold als Inflationsschutz, auch wenn jüngste Käufe von Zentralbanken stützend wirkten. Silber gab ebenfalls nach und fiel um 1,4% auf 64,42 US-Dollar je Unze.