Kaffeepreise dürften fest bleiben: BMI hebt Prognose für 2026 auf 307 US-Cent je Pfund an
KI-Marktzusammenfassung
BMI (Fitch Solutions) hat seine Prognose für den durchschnittlichen Kaffeepreis 2026 angehoben, da sich verstärkendes El Nino, historisch niedrige Lagerbestände und steigende Abwärtsrisiken für die Produktion – insbesondere bei asiatischem Robusta – den Ausblick für das Angebot verknappen. Während die Produktion 2026/27 dank einer starken Ernte in Brasilien voraussichtlich steigen wird, verlagert sich der Fokus auf einen schwächeren Zyklus 2027/28 mit Brasiliens Arabica-Off-Year und einem schrumpfenden globalen Überschuss, was festere kurzfristige Preisbedingungen stützt.
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BMI hat seine Prognose für den durchschnittlichen Kaffeepreis 2026 auf 307 US-Cent je Pfund angehoben, gestützt von einem sich verstärkenden El Niño und historisch niedrigen Lagerbeständen. Für 2026-27 erwartet das Institut einen Anstieg der weltweiten Produktion um 6% auf 188,9 Millionen Säcke, wobei Brasilien um 14,1% auf 71,9 Millionen Säcke zulegen und Vietnam leicht auf 31,9 Millionen Säcke steigen soll. Für 2027-28 rechnet BMI jedoch mit einem Rückgang der brasilianischen Ernte um 5,1% auf 68,0 Millionen Säcke; der globale Überschuss soll sich von 14,4 Millionen auf 9,2 Millionen Säcke verengen und damit die Preise zusätzlich stützen.