Indiens Börsenaufsicht prüft Kassenauktion CAS; VWAP-Abrechnung an Verfallstagen für Optionen möglich
KI-Marktzusammenfassung
SEBI signalisierte eine kurzfristige Überprüfung der Derivateabwicklung in Indien, nachdem Rückmeldungen darauf hindeuten, dass das Schlussauktionssystem (CAS) Kassakurse verzerren und die Divergenzen zwischen Spot- und Derivatemarkt an Verfallstagen ausweiten kann. Ein Konsultationspapier könnte vorschlagen, zur Abwicklung der wöchentlichen Nifty/Sensex-Optionskontrakte auf einen 15–30-minütigen VWAP zurückzukehren und für monatliche Aktien-F&O einen VWAP+CAS-Hybrid zu verwenden. Die Änderung könnte Verwerfungen am Verfallstag reduzieren und das Hedging sowie die Indexnachbildung verbessern.
Einflussstufe
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Betroffene Assets
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Die indische Börsenaufsicht plant ein Konsultationspapier zur Abwicklung von wöchentlich auslaufenden Nifty- und Sensex-Optionen und könnte dafür wieder die volumengewichtete Durchschnittspreis-Methode (VWAP) vorsehen. Für monatlich auslaufende Aktienfutures und -optionen wird zudem eine Abrechnung über eine Kombination aus VWAP und Auktionspreisen in Erwägung gezogen. Vor der Einführung der Schlussauktion (CAS) am 3. August wurden Aktien- und Indexderivate auf Basis des VWAP der letzten 30 Handelsminuten abgerechnet.