Indiens enger Zuckermarkt könnte Zielkonflikt zwischen Lebensmitteln und Kraftstoff verschärfen

KI-Marktzusammenfassung
DAM Capital prognostiziert für Indiens Zuckersaison 2026–27 Anfangsbestände von nahe 3 mt (etwa 35 Tage Nachfrage), den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt, wodurch das Angebot höchst empfindlich gegenüber Niederschlägen sowie Ergebnissen bei der Verarbeitung und Ausbeute/Recovery bleibt. Knappere Lagerbestände plus feste globale Preise könnten die inländischen Zuckermärkte gestützt halten und den Wettbewerb zwischen Zuckerproduktion und rohrzuckerbasiertem Ethanol verschärfen. Eine erzwungene Verlagerung hin zu getreidebasiertem Ethanol könnte zudem Druck in die Mais-/Reis-Rohstoffmärkte übertragen.
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Indien könnte in die Zuckersaison 2026/27 am 1. Oktober mit rund 3 Millionen Tonnen Anfangsbestand starten – dem niedrigsten Niveau seit zehn Jahren und ausreichend für etwa 35 Tage Verbrauch, so ein Bericht von DAM Capital Advisors. Für die Saison wird eine Produktion von rund 29 Millionen Tonnen erwartet, allerdings könnten zu geringe Niederschläge und ein früher Beginn der Verarbeitung das Endergebnis belasten. Die gesamte Ethanlnachfrage wird auf rund 14,5 Milliarden Liter geschätzt, wodurch bei niedrigen Beständen der Wettbewerb zwischen Zuckerproduktion und Ethanolherstellung aus Zuckerrohr zunimmt. In diesem Umfeld reagieren Markt und Preise empfindlicher auf Wetterrisiken und internationale Preisimpulse.