US-Senat könnte CLARITY Act diese Woche voranbringen – 60-Stimmen-Hürde bleibt

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Die Republikaner im Senat planen, den CLARITY Act voranzubringen, doch die 60-Stimmen-Hürde für die Cloture lässt die Verabschiedung ungewiss und macht demokratische Änderungsanträge entscheidend. Genannte demokratische Bedenken (Ethik, illegale Finanzströme, Interessenkonflikte) sowie potenzielle Abweichler in der GOP erhöhen das Headline-Risiko. Separat bekräftigen die Äußerungen der SEC-Kommissarin Peirce, dass tokenisierte oder renditetragende Produkte weiterhin unter das Wertpapierrecht fallen könnten, was die Erwartungen an eine kurzfristige regulatorische Entlastung in den Kryptomärkten dämpft.
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ChainThink berichtet: Laut der Tagesordnung vom 27. Juli wollen die Republikaner im US-Senat den CLARITY Act in dieser Woche in die formelle Beratung bringen. Mehrheitsführer John Thune drängt darauf, das Gesetzesvorhaben noch vor der August-Pause voranzutreiben. Als erster Schritt gilt die Einreichung eines "cloture"-Antrags, der zur Beendigung einer Debatte die Zustimmung von 60 Senatoren erfordert. Derzeit verfehlt der Entwurf diese Schwelle weiterhin, wodurch Unterstützung aus den Reihen der Demokraten entscheidend ist. Zuvor hatten sieben demokratische Senatoren erklärt, die jüngste Fassung des CLARITY Act sei in Punkten wie Ethikregeln, der Regulierung illegaler Finanzströme und Vorschriften zu Interessenkonflikten weiterhin "unzureichend". Die Republikaner verhandeln daher mit Demokraten über Anpassungen, um eine parteiübergreifende Mehrheit zu erreichen. Auch innerhalb der Republikaner bestehen Fragezeichen: Angesichts der knappen Mehrheit im Senat und einer erwarteten Abwesenheit von Mitch McConnell stehen die Positionen von Senatoren wie Josh Hawley und Rand Paul besonders im Fokus. Beide hatten sich zuvor gegen das GENIUS-Gesetz gestellt. Separat äußerte sich Hester Peirce, Kommissarin der US-Börsenaufsicht SEC: Die Überführung traditioneller Finanzprodukte auf eine Blockchain stelle sie nicht automatisch außerhalb des Wertpapierrechts. Bestimmte Krypto-"Yield Vault"-Produkte, bei denen Dritte Nutzervermögen aktiv verwalten, könnten den Anforderungen des Wertpapierrechts unterliegen.