Samsung erhöht Foundry-Preise für 4nm- und 5nm-Neuaufträge um rund 15%

KI-Marktzusammenfassung
Der berichtete Preisanstieg von Samsung um ~15% bei neuen 4nm/5nm-Foundry-Aufträgen (und ausgewählten 8nm-Automotive-Arbeiten) signalisiert eine knappe Kapazität bei fortschrittlichen Nodes und eine verbesserte Preissetzungsmacht, da die Nachfrage nach KI-Chips weiterhin begrenzt bleibt. Dieser Schritt sollte die kurzfristigen Foundry-ASPs und Margen stützen und zugleich eine anhaltende branchenweite Kosteninflation hervorheben, untermauert durch einen großen Tesla-Foundry-Auftrag und ähnliche künftige Preissignale von Wettbewerbern.
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Samsung Electronics hebt die Preise für neue Aufträge in der Auftragsfertigung bei 4nm- und 5nm-Prozessen um rund 15% an und nimmt auch ausgewählte 8nm-Automotive-Projekte gezielt in die Anpassung auf. Die Maßnahme gilt demnach für Neukunden und neue Bestellungen, nicht für bestehende Verträge. Branchenkreise führen den Schritt darauf zurück, dass der Konzern die angespannte Nachfrage nach KI-Chips nutzen will, um seine Verhandlungsposition im Foundry-Geschäft zu stärken. Daten von Counterpoint Research beziffern die weltweiten Foundry-Umsätze im ersten Quartal 2026 auf 86 Milliarden Dollar, ein Plus von 23% gegenüber dem Vorjahr; zudem hatte Samsung in seiner Bilanzvorlage für das vierte Quartal 2025 einen Foundry-Auftrag von Tesla im Wert von 16,5 Milliarden Dollar genannt.