Kriege im Iran und in der Ukraine verschärfen weltweite Ölknappheit – Raffinerielücke bei 6,5 Millionen Barrel pro Tag
KI-Marktzusammenfassung
Die eskalierenden Konflikte im Iran und in der Ukraine schädigen Raffinerieanlagen und stören wichtige Engpässe (Hormuz, Rotes Meer, Schwarzes Meer), wodurch ein angeführtes globales Raffineriedefizit von ~6,5 mb/d entsteht und Produktexporte eingeschränkt werden. Da Saudi-Arabien über Suez/SUMED umleitet und die kurzfristige freie Raffineriekapazität begrenzt ist, verschärfen die Nachrichten die wahrgenommene Versorgungssicherheit und erhöhen das kurzfristige Energierisiko, mit potenziellem Inflationsdruck zweiter Ordnung in importabhängigen Volkswirtschaften.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
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▼ Bärisch
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Die Kriege im Iran und in der Ukraine haben russische Raffinerien unter Beschuss gebracht und zugleich Ölexporte durch die Straße von Hormus sowie über das Schwarze Meer behindert, wodurch sich weltweit eine Raffinerielücke von 6,5 Millionen Barrel pro Tag ergibt. In Nahost sind mehr als 1,2 Millionen Barrel pro Tag an Raffineriekapazität wegen physischer Schäden außer Betrieb. Saudi-Arabien verlagert Exporte und verschifft 5 Millionen Barrel pro Tag Rohöl über den Suezkanal und Ägyptens SUMED-Pipeline. In Brasilien steigert Petrobras die Förderung gegenüber dem Vorjahr um 14% und fährt Raffinerien unter Volllast, während die Störung das internationale Ölpreisniveau unter Druck nach oben setzt.