KI-Boom treibt Technikpreise: Speicherchips werden knapp und deutlich teurer

KI-Marktzusammenfassung
Der Ausbau von KI-Rechenzentren verlagert DRAM-/NAND-Kapazitäten in Richtung High-Bandwidth Memory, verknappt das Angebot für Unterhaltungselektronik und treibt eine starke Inflation der Speicherpreise. OEMs (z. B. Samsung, Apple, Microsoft) geben die Kosten über Gerätepreiserhöhungen und verzögerte Markteinführungen weiter, was auf Margendruck und ein Risiko der Nachfrageelastizität im Low-End-Hardwaresegment hindeutet. Der Engpass unterstreicht zudem den strategischen Wert von KI-Server-Lieferketten, in denen HBM ein kritischer Input ist.
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Der stark steigende Bedarf an Speicherchips für KI-Server sorgt weltweit für eine akute Knappheit an DRAM- und NAND-Chips, die in vielen Geräten der Unterhaltungselektronik stecken, und treibt die Preise nach oben. Ein 16-GB-RAM-Chip verteuerte sich von zeitweise 4,76 US-Dollar auf nahezu 60 US-Dollar im Juni, wie das WA Data Science Innovation Hub (WADSIH) angibt. Samsung hat bereits die Preise für Smartphones und Tablets angehoben; Geräte mit mehr Speicher kosten dabei bis zu 115 US-Dollar mehr. Auch die im Juni vorgestellte Steam Machine wurde mit 1.049 US-Dollar bepreist und liegt damit deutlich über früheren Branchenschätzungen.