Lavazza: Kaffeepreise dürften in den kommenden zwei Jahren kaum sinken, El Niño belastet Angebot

KI-Marktzusammenfassung
Lavazza warnt, dass das durch El Niño verursachte Risiko von Hitze und Dürre während der Arabica-Blüte in Brasilien, zusammen mit bereits niedrigen globalen Lagerbeständen, die Kaffeeversorgung bis mindestens zwei starke Ernten die Bestände wieder aufbauen, knapp halten könnte. Der starke Anstieg der Arabica-Futures und die anhaltende Volatilität unterstreichen eine erneuerte Wetterrisikoprämie und die Positionierung der Investoren. Der kurzfristige Marktfokus verlagert sich von Erwartungen an Rekordernten hin zu Ausführungsrisiken bei der Ernte in Brasilien und einer breiteren Fragilität des Angebots.
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Die jüngste Volatilität am Kaffeemarkt dürfte anhalten und damit die Aussichten auf sinkende Preise für Verbraucher erschweren, sagte der italienische Röster Luigi Lavazza SpA. Der Konzernchef Giuseppe Lavazza verwies auf den bestätigten El Niño, der in Brasiliens Blütezeit für Arabica mit Hitze und Trockenheit die Erträge belasten könne. Zugleich seien die globalen Lagerbestände niedrig, und es brauche mindestens zwei starke Ernten, um wieder Stabilität herzustellen. In New York sprang Arabica zeitweise so stark wie seit 26 Jahren nicht mehr an, und die Preise liegen seit der ersten El-Niño-Ausrufung im Vormonat rund 30% höher.