Börsencrash in Südkorea: Privatanleger verlieren binnen zwei Tagen rund 53 Billionen Won

KI-Marktzusammenfassung
Südkoreanische Aktien erlebten einen historischen zweitägigen Ausverkauf: Der KOSPI fiel um über 12% und der KOSDAQ um über 8%, was die ersten Circuit Breaker überhaupt auslöste und den Einzelhandel dazu zwang, von Dip-Käufen auf Panikverkäufe umzuschwenken. Deutliche Kursrückgänge bei Samsung Electronics und SK Hynix sowie gemeldete Verluste bei gehebelten ETFs unterstreichen den Stress bei der inländischen Risikobereitschaft. Steigende koreanische Käufe von US-Aktien deuten auf sich beschleunigende Kapitalabflüsse aus den lokalen Märkten hin.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
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AI-Einblick · NCSIKOSPI2USD/USDTAI-Einblick
▼ Bärisch
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BlockBeats berichtet: Am 29. Juli meldeten südkoreanische Medien, dass der Aktienmarkt in Südkorea den zweiten Tag in Folge deutlich nachgab. Am 28. Juli hatten Privatanleger trotz massiver Auslandsverkäufe noch netto mehr als 4,3 Billionen KRW zugekauft. Am 29. Juli verschärfte sich die Abwärtsbewegung, viele Privatanleger wechselten in den Panikmodus: Allein am Vormittag summierten sich die Nettoabflüsse auf 1,42 Billionen KRW. Damit deutet vieles darauf hin, dass der zuvor aufgebaute Kaufdruck nun mit Verlusten abgebaut wird. Bis zum Vormittag (Ortszeit) am 29. Juli fiel der KOSPI um mehr als 12%, der KOSDAQ um über 8%. In beiden Märkten wurden damit erstmals in der Geschichte Circuit Breaker ausgelöst. Auch die Schwergewichte gaben weiter nach: Samsung Electronics und SK Hynix verloren an zwei Tagen in Folge, ihre gemeinsame Marktkapitalisierung schrumpfte um rund 53 Billionen Won. Auf Samsung Electronics entfielen 25,7 Billionen Won, auf SK Hynix 27,3 Billionen Won. Citibank schätzt, dass südkoreanische Privatanleger über gehebelte ETFs kumulierte Verluste von etwa 38,7 Mrd. US-Dollar (rund 56,3 Billionen KRW) erlitten haben. Gleichzeitig sind die Margin-Bestände südkoreanischer Investoren seit dem Hoch um mehr als 30 Billionen KRW zurückgegangen. Die Nettozukäufe südkoreanischer Anleger in US-Aktien stiegen im Juli zudem gegenüber dem Vormonat um etwa das 5,7-Fache. Das spricht für eine schnelle Umschichtung weg von koreanischen Aktien hin zu Auslandsmärkten.