Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien lösen Treibstoffknappheit und lange Warteschlangen aus
Ukrainische Drohnen- und Raketenangriffe auf russische Ölraffinerien haben die Treibstoffversorgung in Russland spürbar belastet; in 53 Regionen gelten inzwischen Kaufbeschränkungen, und Autofahrer stehen teils in langen Schlangen. Die Internationale Energieagentur bezifferte die ausgefallene Raffineriekapazität auf rund 20% und sprach von einer „beispiellosen“ Störung im Verlauf des Russland-Ukraine-Kriegs. Besonders betroffen ist die Moskauer Raffinerie, die innerhalb von zwei Wochen zweimal getroffen wurde, wodurch mehr als 90% ihrer Rohölverarbeitungskapazität beeinträchtigt wurden. In mehreren Regionen gelten Obergrenzen von 20 bis 50 Litern pro Fahrzeug, auf der Krim kommt ein QR-Code-Rationierungssystem zum Einsatz.