Aktien großer Hongkonger Versicherer und Finanzhäuser fallen nach Bericht über 20%-Abgabe

KI-Marktzusammenfassung
Berichte, wonach die chinesischen Steuerbehörden auf dem Festland eine Abgabe von 20% auf Einkünfte aus Offshore-Versicherungsprodukten aus Hongkong erheben, lösten einen starken Ausverkauf bei in Hongkong notierten Versicherern und Banken aus. Der Schritt könnte den Renditevorteil dieser Policen für Käufer vom Festland verringern und Sorgen über strengere grenzüberschreitende Kapitalverkehrskontrollen wieder aufleben lassen. Da es bislang keine formelle Veröffentlichung der Politik gibt, dürfte die Unsicherheit über die Durchsetzung und die Auswirkungen auf den Verkauf die Bewertungen des Sektors kurzfristig unter Druck halten.
Einflussstufe
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Aktien großer in Hongkong notierter Versicherer und Finanzinstitute gerieten am Donnerstag unter Druck, nachdem Berichte über eine Besteuerung von Erträgen aus Offshore-Versicherungspolicen aufgekommen waren, die von Festlandchinesen in der Stadt gekauft wurden. Auslöser war ein Bericht von Caixin, wonach chinesische Steuerbehörden in Städten wie Peking und Hangzhou eine Abgabe von 20% auf Einkommen aus Hongkonger Versicherungsprodukten erheben, darunter Dividendenausschüttungen und Zinsen auf im Voraus gezahlte Prämien. Im frühen Handel bis 9.45am fiel Prudential um 5.9%, AIA Group um 6.6%, HSBC um 4.1% und Standard Chartered um 3.4%.