ADB senkt Philippinen-Wachstumsprognose für 2026 auf 3,8% und hebt Inflationsausblick auf 5,9% an
KI-Marktzusammenfassung
ADBs deutliche Abwärtsrevision des philippinischen Wachstums für 2026 (von 4,4% auf 3,8%) zusammen mit einer starken Aufwärtsrevision der Inflation (von 4,0% auf 5,9%) verstärkt ein stagflationäres Makrosignal für die Region. Höhere Energieimportkosten im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt und steigende lokale Renditen deuten auf straffere Finanzierungsbedingungen, eine schwächere Binnennachfrage und eine FX-Sensitivität über importierte Inflation und Risk-off-Ströme in ganz Asien hin.
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Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hat in ihrem „Asian Development Outlook“ vom Juli 2026 die BIP-Wachstumsprognose für die Philippinen 2026 deutlich von 4,4% auf 3,8% gesenkt. Zugleich erhöhte sie die Inflationsprognose für 2026 von 4,0% auf 5,9% – die größte Anpassung unter den südostasiatischen Entwicklungsländern. Als Gründe nannte die ADB unter anderem verzögerte Infrastrukturinvestitionen, schwächeren privaten Konsum, Klimarisiken sowie durch den Nahostkrieg gestiegene Kosten für Energieimporte. Die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) erhöhte zwischen April und Juni die Leitzinsen insgesamt um 50 Basispunkte auf 4,75%, während die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen von Ende Februar bis Mitte Juni zu den am schnellsten steigenden in Asien-Pazifik zählten.