Bitcoin-Staking startet auf Stacks mit dem "Genesis Bond"
KI-Marktzusammenfassung
Stacks hat institutionelles Bitcoin-Staking über seine Genesis Bond aktiviert, wobei vier Firmen 250 BTC gebunden haben und wöchentliche BTC-Belohnungen ab dem 17. September starten sollen. Der PoX-Mechanismus gibt an, seit 2021 über 4.200 BTC verteilt zu haben, und betont Selbstverwahrung sowie kein Slashing, wodurch das wahrgenommene operationelle Risiko reduziert wird. Die Fireblocks-Integration erweitert den institutionellen Zugang und unterstützt eine schrittweise steigende Nachfrage nach BTC-basierten Renditestrukturen sowie die damit verbundene Staking-Teilnahme.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
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▲ Bullisch
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Bitcoin-Staking ist auf Stacks mit dem "Genesis Bond" gestartet: Vier Institutionen haben in der ersten Bonding-Phase insgesamt 250 BTC gebunden und rechnen ab dem 17. September mit den ersten wöchentlichen Rewards.
An der Auftaktrunde beteiligten sich 21Shares, HashKey Cloud, UTXO Management (eine Tochter von Nakamoto Inc.) sowie Sypher Capital. Drei Teilnehmer – 21Shares, HashKey Cloud und UTXO Management – setzten dabei auf Self-Custody und behielten die Kontrolle über ihre BTC jederzeit. Sypher Capital nutzte hingegen Liquid Staking über StackingDAO. Das Protokoll bondet STX im Namen des Investors und matcht es mit BTC, wodurch institutioneller Zugang möglich wird, ohne den Bonding-Prozess selbst operativ zu steuern.
Die Renditequelle ist der Proof-of-Transfer-(PoX)-Mechanismus, der seit Januar 2021 aktiv ist. In diesem Modell konkurrieren Stacks-Miner, indem sie BTC senden, um Blöcke zu minen; diese BTC-Ströme werden an die Bonding-Teilnehmer verteilt. Seit der Aktivierung wurden so mehr als 4.200 BTC ausgeschüttet – umgerechnet über 500 Mio. US-Dollar. Der "Genesis Bond" erschließt denselben Yield-Topf.
Stacks betont dabei das Risikoprofil: Es gibt keine Gegenpartei, die die Mittel hält, und keinen Slashing-Mechanismus. Im ungünstigsten Fall fallen keine Rewards an, das gebundene Kapital wird nicht gekürzt.
Fireblocks, eine Enterprise-Plattform, die jährlich digitale Asset-Transfers im Wert von mehr als 5 Bio. US-Dollar absichert, hat die Integration mit Stacks vertieft. Institutionelle Kunden sollen so über die bereits genutzten Custody- und Compliance-Tools Zugang zu Bitcoin-Staking erhalten.
Der "Genesis Bond" bildet laut Roadmap die erste von drei Säulen. Zweitens soll die Infrastruktur durch Performance-Verbesserungen und Updates am Protokollkern skaliert werden. Drittens ist eine Bitcoin-native Finanzschicht mit Krediten, Yield-Vaults und weiteren Produkten geplant, die gebundenes Kapital produktiv einsetzt.
Die technische Grundlage wurde mit dem PoX5-Hardfork gelegt. Stacks Labs zufolge erfolgte dieser am 30. Juli 2026 bei Bitcoin-Block 960.230. Die Registrierung für die zweite Bonding-Periode, die für Anfang Oktober angesetzt ist, ist bereits offen; die Kapazität ist begrenzt, mehrere Institutionen sind nach Angaben des Netzwerks bereits angemeldet.