Gold und Silber geben nach: US-Renditen steigen, Inflation im Fokus
KI-Marktzusammenfassung
Edelmetalle gerieten unter Verkaufsdruck, da steigende Renditen von US-Staatsanleihen und ein festerer USD, verstärkt durch einen hohen PPI und erhöhte Ölpreise, die Erwartungen an Inflation und eine straffere Fed-Politik steigen ließen. Die Preisbildung an den Terminmärkten impliziert eine hohe Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung, was den Gegenwind über höhere Realzinsen für Gold und Silber verstärkt. Die anstehende Veröffentlichung des US-CPI ist der wichtigste Katalysator: Eine Überraschung nach oben würde den renditegetriebenen Druck vermutlich verlängern; ein schwächerer Wert könnte die Anspannung lindern.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
NCCOGOLD2USD/USDT-1.59%
AI-Einblick · NCCOGOLD2USD/USDTAI-Einblick
▼ Bärisch
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ChainThink meldet: Am 11. September fielen die Preise für Edelmetalle deutlich. Nach Angaben von Jin10 Data sank der Spotpreis für Gold um 1,9% auf 4.316 US-Dollar je Unze, Silber rutschte um 5,5% auf 63,56 US-Dollar je Unze ab. Fxstreet verweist auf den zuletzt starken Anstieg von WTI-Öl, das erstmals seit Mitte Mai wieder die Marke von 100 US-Dollar je Barrel überschritten hat, sowie auf steigende Renditen von US-Staatsanleihen. Beides belastet in US-Dollar notierte Edelmetalle.
Zuvor hatten die US-Erzeugerpreise (PPI) die Erwartung einer strafferen Geldpolitik verstärkt. Fed-Funds-Futures preisen aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 72% für eine Zinserhöhung der US-Notenbank in der kommenden Woche ein. Im Mittelpunkt steht nun der anstehende US-Verbraucherpreisindex (CPI). Fällt die Inflation höher als erwartet aus, könnte das die Zinserwartungen weiter stützen, den US-Dollar und die Renditen treiben und den Druck auf Gold verstärken. Schwächere Daten könnten die zuletzt eingepreisten Inflationsrisiken dämpfen und die Goldpreise vor der Zinsentscheidung der Fed stabilisieren.