Ripple-CTO: XRP könnte Bitcoin bei der Marktkapitalisierung durch wachsende Adoption überholen
KI-Marktzusammenfassung
Ripple-CTO David Schwartz deutete an, dass ein Überholen von BTC durch XRP bei der Marktkapitalisierung aus der eigenen Adoption und dem Netzwerk-Wachstum von XRP resultieren würde, statt aus einem Rückgang von BTC, und belebte damit die Debatte über das langfristige Bewertungsrahmenwerk von XRP. Die Geschichte ist weitgehend hypothetisch und nennt keinen Zeitplan, kann jedoch die kurzfristige Positionierung und narrative-getriebene Kapitalflüsse in XRP beeinflussen und zugleich die Sensitivität gegenüber Annahmen zum umlaufenden Angebot im Vergleich zum vollständig verwässerten Angebot hervorheben.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
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● Neutral
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Laut CoinMarketCap hat sich Ripple-CTO David Schwartz in dieser Woche in einer Twitter-Spaces-Runde zur Frage geäußert, unter welchen Bedingungen XRP Bitcoin bei der Marktkapitalisierung übertreffen könnte. Ein solches Szenario sei eher durch eine stärkere Nutzung und ein Wachstum des XRP-Netzwerks erklärbar als durch einen deutlichen Preisverfall von Bitcoin. Die Aussage hat die Debatte über das Bewertungspotenzial von XRP erneut angefacht.
Der Bericht verweist auf Berechnungen des Krypto-Analysten Zach Rector: Würde die gesamte Marktkapitalisierung von XRP auf rund 1,5 Billionen US-Dollar steigen und damit in die Nähe der aktuellen Bitcoin-Größenordnung rücken, ergäbe sich bei einem umlaufenden Bestand von etwa 62 Milliarden Token ein rechnerischer Preis von rund 23,91 US-Dollar je XRP. Sollte XRP das historische Hoch der Bitcoin-Marktkapitalisierung von etwa 2,5 Billionen US-Dollar erreichen, läge der Preis demnach nahe 40 US-Dollar.
Auf Basis einer vollständig verwässerten Bewertung (Fully Diluted Valuation) und unter Ansatz des Gesamtangebots von 100 Milliarden XRP fällt die Schätzung konservativer aus. In diesem Modell entspräche eine Marktkapitalisierung von 1,5 Billionen US-Dollar einem XRP-Preis von etwa 15 US-Dollar, bei 2,5 Billionen US-Dollar wären es rund 25 US-Dollar. Rector bezeichnet diese Spanne als konservatives Basisszenario und eher als Untergrenze der langfristigen Bewertung, die sich aus der von Schwartz skizzierten Wachstumslogik ableiten lasse, nicht als aggressives Kursziel.
Für höhere Zielmarken sei eine weitere Ausweitung des Gesamtmarkts entscheidend. Der Bericht nennt zudem, Rector habe Anthropic's Claude-Modell zur Gegenprüfung der Annahmen eingesetzt. Die Rückmeldung des Modells: Wenn XRP Bitcoin bei der Marktkapitalisierung tatsächlich überholen würde, dürfte der gesamte Kryptomarkt bis dahin größer sein, wodurch auch die Bitcoin-Referenzgröße weiter steigen könnte. In diesem Fall wären 15 bis 25 US-Dollar in einem konservativen Szenario eher als untere Bandbreite zu verstehen.
In einer optimistischeren Projektion geht Rector davon aus, dass Bitcoin auf eine Marktkapitalisierung von 3 bis 5 Billionen US-Dollar wachsen könnte und XRP parallel zulegt. Unter diesen Annahmen könnte XRP auf vollständig verwässerter Basis auch über 50 US-Dollar erreichen.
Zum Zeitpunkt des Berichts notierte XRP bei etwa 1,30 US-Dollar und damit weiterhin unter dem Zyklushoch von 3,66 US-Dollar. Einen Zeitplan für ein mögliches Eintreten des Szenarios nannte Schwartz nicht. Der Beitrag betont den hypothetischen Charakter der Diskussion, sieht darin aber ein Signal, dass Ripple's Management eine "Outperformance der Marktkapitalisierung durch organisches Wachstum" zunehmend als langfristig plausible Option betrachtet.