CFTC-Entwurf vom 10. Juni könnte Robinhoods schnell wachsendes Prognosemarkt-Geschäft ausbremsen

Die US-Behörde CFTC hat am 10. Juni einen Regelentwurf für Prognosemärkte vorgelegt, der für jeden Event-Kontrakt eine „Public-Interest“-Prüfung vorsieht und damit auch Mainstream-Themen wie Wetten auf die Fußball-WM oder Entscheidungen der US-Notenbank erfasst. Der Rahmen könnte die Expansion von Robinhoods Prognosemarkt-Sparte deutlich begrenzen, obwohl sie der am schnellsten wachsende Umsatztreiber des Unternehmens ist und laut Bernstein 2026 auf 586 Mio. US-Dollar Umsatz steigen soll (2025: 150 Mio. US-Dollar), rund 17% der transaktionsbasierten Erlöse. Der Entwurf befindet sich in einer 45-tägigen Kommentierungsphase, doch die regulatorische Unsicherheit belastet bereits die Wachstumssicht.