JPMorgan sieht Chinas Rohölimporte ab August wieder anziehen und nennt PetroChina als Favoriten
JPMorgan zufolge fielen Chinas Rohölimporte im Mai auf 7,8 Millionen Barrel pro Tag, den niedrigsten Stand seit acht Jahren, und lagen im Juni weiter bei rund 8 Millionen Barrel pro Tag. Als Gründe nennt die Bank die Freigabe strategischer Reserven sowie Störungen durch den Konflikt im Nahen Osten. Ab August erwartet JPMorgan eine schrittweise Erholung; ein Rückgang von rund 3 Millionen Barrel pro Tag gilt als temporär und wird mit Reserveaufbau und einer Belebung der Chemienachfrage begründet. Sollte China zudem das Exportverbot für raffinierte Ölprodukte aufheben, könnten die Ausfuhren gegenüber dem ersten Halbjahr um 88% bis 160% steigen und die globale Rohölbilanz weiter verengen.