Regen stoppt Brasiliens Kaffeeernte und erhöht Risiko für Krankheiten

In den wichtigsten Kaffeeanbaugebieten im Südosten Brasiliens, darunter Minas Gerais, haben Regenfälle vom 11. bis 13. Juni die Erntearbeiten während der üblichen Trockenzeit im südlichen Winter unterbrochen. Die Nässe setzte bereits geernteten Kaffee auf den Trockenflächen zu und führte dazu, dass schätzungsweise rund 10% der Kaffeekirschen von den Bäumen fielen. Feuchte Bohnen begünstigen bakterielle und pilzliche Krankheiten, während der Ernte können zudem keine Fungizide ausgebracht werden. Prognosen zufolge soll es bis Ende Juni und bis in den Juli hinein weiter regnen, was das Erntefenster und die Qualität der Produktion zusätzlich belasten könnte.