Experten uneins: Steigt Brent binnen eines Monats von 75 US-Dollar auf 135 US-Dollar oder droht bis 2027 ein Überangebot?
Die Gespräche zwischen den USA und Iran in der Schweiz wurden unterbrochen, nachdem Teheran Israels Militäroperation in Libanon kritisierte und Trumps Äußerungen zur Straße von Hormus zusätzlichen Streit auslösten. Der Markt reagierte umgehend: Brent legte im frühen Handel um mehr als 2% zu. Der Experte Dicker warnt, dass bei ausbleibender Einigung und weiter sinkenden Beständen (im Mai minus 143 Millionen Barrel) ein Preissprung von etwa 75 US-Dollar auf bis zu 135 US-Dollar binnen eines Monats möglich sei. Die IEA erwartet hingegen für 2027 ein deutliches Überangebot, betont aber, dass dieses Basisszenario von einer Entspannung des Konflikts und einer Rückkehr der Produktionskapazitäten ausgeht.