Gold fällt nach Januar-Hoch von 5.602 US-Dollar um 28% auf 4.144 US-Dollar, Zinssorgen überlagern sinkenden Ölpreis
Das Dot-Plot der US-Notenbank nach der FOMC-Sitzung vom 17. Juni 2026 deutete mindestens eine Zinserhöhung im laufenden Jahr an. Der neue Fed-Chef Kevin Warsh zeigte sich zudem restriktiv und strich die Forward Guidance. In der Folge stieg der Dollar-Index wieder über 100 und liegt seit Jahresbeginn 2,6% im Plus, während Gold vom Januar-Hoch bei 5.602 US-Dollar um 28% bis zum Juni-Tief bei 4.000 US-Dollar fiel und zuletzt bei 4.144 US-Dollar notierte. Obwohl Öl wegen des US-Iran-Abkommens zur Straße von Hormus um fast 15% nachgab, dominiert der Zinsfaktor und bremst eine Erholung des Goldpreises.