Fed-Zinssenkungen: Arbeitsmarkt dürfte nachgeben, Inflation stark fallen – Warshs Auftritt als „weitgehend performativ“ bezeichnet
Der Beitrag beschreibt eine Spaltung über den künftigen Kurs der US-Notenbank: Der Markt preist aktuell mit 77% die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen im laufenden Jahr ein, getrieben von steigenden Ölpreisen infolge geopolitischer Konflikte und einer durch den KI-Boom verschärften Chipknappheit, die die Inflation anheizt. Analysten von Citi und der Brookings Institution widersprechen und verweisen darauf, dass sich der Ölmarkt in Richtung Überangebot gedreht habe und der Kern-CPI bis August unter 2.5% fallen könnte. Zudem könnte der US-Arbeitsmarktbericht für Juni schwächer ausfallen; als potenzieller Wendepunkt wird ein CPI-Termin am 14. Juni genannt. Der Text stellt ausdrücklich einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwischen Ölpreisschwankungen und Inflationserwartungen heraus und bezeichnet Crude Oil als einziges traditionelles Asset, das mechanistisch verankert sei.