US-Erzeugerpreise steigen im Mai um 6,5% – stärkster Zuwachs seit über drei Jahren

BlockBeats berichtet: 11. Juni – Vor dem Hintergrund des anhaltenden Kriegs in Iran und steigender Inflationsrisiken haben die Erzeugerpreise in den USA im Mai so kräftig zugelegt wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Aus Daten des US-Arbeitsministeriums (Bureau of Labor Statistics) vom Donnerstag geht hervor, dass der Produzentenpreisindex (PPI) im Mai um 6,5% gegenüber dem Vorjahr stieg – der höchste Wert seit November 2022 – und gegenüber dem Vormonat um 1,1% zulegte. Der Kern-PPI ohne Nahrungsmittel und Energie erhöhte sich um 4,9% gegenüber dem Vorjahr. Der Bericht verdeutlicht die zunehmenden Belastungen für die US-Wirtschaft durch Energieschocks infolge der Schließung der Straße von Hormus. Da eine kurzfristige Lösung des Konflikts nicht absehbar ist, geben Unternehmen höhere Energie- und Transportkosten weiter, was auch andere Waren und Dienstleistungen verteuert. Zusammen mit den Daten zu den Verbraucherpreisen, die Anfang der Woche für Mai den stärksten Anstieg seit drei Jahren zeigten, könnte der PPI-Bericht die Markterwartungen weiter stützen, dass die US-Notenbank 2026 die Zinsen anheben wird. Da der Arbeitsmarkt offenbar wieder an Dynamik gewinnt, richtet die Fed ihren Fokus stärker auf die Eindämmung der Inflation. (Jin10)