US-Inflation fällt höher aus als erwartet: Zinssenkungshoffnungen schwinden, Bitcoin rutscht auf 2024-Tief

Wie The Block berichtet, hat der stärker als erwartete US-Kern-PCE-Inflationswert für Mai die Erwartungen an baldige Zinssenkungen der Fed weiter gedämpft. Die Kernrate stieg im Jahresvergleich um 3,4% und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober 2023. Bitcoin fiel am Donnerstag intraday bis auf 58.000 US-Dollar und markierte damit den niedrigsten Stand seit Ende 2024. Zuletzt notierte die Kryptowährung bei rund 59.000 US-Dollar. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten an sechs Handelstagen in Folge Nettoabflüsse; am 25. Juni summierten sich die Netto-Rücknahmen auf 696 Mio. US-Dollar. Auch Spot-Ethereum-ETFs meldeten sechs Tage in Serie Abflüsse, darunter ein Tagesminus von 81,9 Mio. US-Dollar. Analysten zufolge liegt die Bitcoin-Dominanz weiterhin bei etwa 55%. Das deute darauf hin, dass Kapital eher in höherwertige Assets umgeschichtet wird, statt den Markt vollständig zu verlassen. Ki Young Ju, CEO von CryptoQuant, erklärte, das rollierende 4-Jahres-Risiko/Rendite-Verhältnis des realisierten Bitcoin-Preises habe noch nicht die historischen Zyklustiefs erreicht. Daraus lasse sich ableiten, dass Bitcoin in diesem Zyklus noch weit vom Boden entfernt sein könnte.