Britisches High Court befasst sich mit Verwertung von 60.000 Bitcoin

Wie Caixin berichtet, hat der britische High Court am 5. Juni (Ortszeit) eine Verfahrensanhörung zur Vermögensverwertung im Fall Qian Zhimin abgehalten. Rund 16.000 chinesische Geschädigte haben sich über mehrere britische Kanzleien registrieren lassen, um sich im Rahmen des britischen Proceeds of Crime Act am zivilrechtlichen Rückgewinnungsverfahren zu beteiligen. Das entspricht weniger als 13% der insgesamt 128.000 Opfer im Fall Lan Tian Ge Rui. Im Mittelpunkt der Anhörung stand die Aufteilung der gemeinsamen Prozesskosten zwischen den beteiligten Kanzleien. Die federführende Kanzlei Fieldfisher bezifferte die bislang angefallenen Ausgaben auf etwa 190.000 Pfund Sterling. Das Gericht ordnete an, dass jede Kanzlei ihren Kostenanteil entsprechend der von ihr vertretenen Opferzahl auf ein Gerichtskonto einzuzahlen hat; Frist ist der 26. Juni, 16:00 Uhr.