US-Spot-Bitcoin-ETFs: Rekordabflüsse von 6,35 Mrd. US-Dollar in 30 Tagen setzen Markt unter Druck
BlockBeats berichtet am 21. Juni unter Verweis auf Daten von Galaxy Research: In den vergangenen 30 Handelstagen verzeichneten in den USA gelistete Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von rund 6,35 Mrd. US-Dollar. Damit handelt es sich um den größten 30-Tage-Kapitalabfluss seit dem Start der Produkte im Januar 2024 – ein Signal für eine spürbare Abkühlung der institutionellen Stimmung.
Den Angaben zufolge liegen die ETFs inzwischen seit sechs Wochen in Folge netto im Minus. Die kumulierten Nettozuflüsse sind dadurch auf etwa 53,4 Mrd. US-Dollar zurückgegangen, deutlich unter dem Hochstand aus Oktober 2025. Galaxy Research spricht von weiter zunehmenden täglichen Abflüssen.
Marktteilnehmer werten die Kapitalabgänge als Hinweis auf eine sinkende kurzfristige Risikobereitschaft institutioneller Investoren gegenüber Bitcoin. Der Bitcoin-Kurs fiel im Monatsvergleich um etwa 17% auf rund 64.167 US-Dollar. Belastungsfaktoren seien anziehende makroökonomische Inflation sowie geopolitische Spannungen.
Ein Vertreter von BlackRock betonte, ETF-Mittelbewegungen würden von mehreren Faktoren beeinflusst; Abflüsse an einzelnen Tagen oder über kurze Zeiträume seien nicht zwingend ein Indikator für eine Trendwende. Das Unternehmen sehe Bitcoin weiterhin als globale, dezentralisierte Assetklasse.