Südkoreas KOSPI bricht an einem Tag um 10% ein

Der südkoreanische Leitindex KOSPI ist am Dienstag in einer einzigen Sitzung um 10% eingebrochen. Der Kurssturz löste einen marktweiten "Circuit Breaker" aus; der Handel wurde für 20 Minuten ausgesetzt. Nach der Wiederaufnahme weiteten sich die Verluste aus, der Index schloss bei 8.203,84 Punkten. Zu den größten Belastungsfaktoren zählten Samsung Electronics und SK Hynix, deren Aktien um mehr als 10% bzw. 12% fielen. Der Rückschlag folgt auf eine Rally von rund 200% innerhalb eines Jahres. Analysten verweisen auf stark gestiegene Bewertungen und eine hohe Hebelung bei Privatanlegern als zentrale Risikofaktoren. Ausländische Investoren verkauften in einer Sitzung KOSPI-Aktien im Wert von nahezu 5 Billionen Won.