Bericht: US-Nutzer könnten bis zu 34 Mrd. US-Dollar zum Volumen von Offshore-Prognosemärkten beitragen
Odaily Planet Daily berichtet unter Berufung auf eine Studie der Beratung Crane Zeng, dass US-Nutzer trotz theoretischer Zugangssperren auf einigen Offshore-Prognosemarkt-Plattformen weiterhin einen erheblichen Teil des Handels ausmachen könnten. Der Bericht schätzt das Handelsvolumen von US-Nutzern auf Offshore-Märkten auf 11 bis 34 Mrd. US-Dollar. Das entspräche 12,5% bis 31,5% des gesamten US-Prognosemarktvolumens.
Ein großer Teil entfalle demnach auf Polymarket: Allein diese Plattform könne 11 bis 27 Mrd. US-Dollar zum entsprechenden Handelsvolumen beigetragen haben. Die Autoren bezeichnen die Schätzung als "konservativ".
Sollten die relativen Marktanteile zwischen regulierten und Offshore-Märkten unverändert bleiben, könnte das jährliche Offshore-Handelsvolumen von US-Nutzern bis 2030 auf 133 Mrd. US-Dollar steigen, heißt es weiter. Prognosemärkte sind in den vergangenen zwei Jahren stark gewachsen, mit Kalshi und Polymarket als prominenten Beispielen.
Während die US-Aufsicht CFTC zuletzt eine nachgiebigere Haltung gegenüber inländischen Prognosemärkten eingenommen hat, ist es nicht lizenzierten Offshore-Anbietern weiterhin untersagt, US-Nutzer zu bedienen. Polymarket wurde 2022 in den USA untersagt, nachdem die Plattform ohne ordnungsgemäße Registrierung Dienste für US-Kunden angeboten hatte.