Ölpreise schwanken nach Warnung von US-Vizepräsident Vance an Israel vor Verstoß gegen Waffenruhe
US-Vizepräsident JD Vance hat Israel öffentlich davor gewarnt, die mit Iran vereinbarte vorläufige Waffenruhe zu verletzen, insbesondere mit Blick auf militärische Aktionen gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon. Das schürte am Markt erneut Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten und lenkte den Fokus auf die Sicherheit der Passage durch die Straße von Hormus, über die 20% des weltweiten Öltransports laufen. Zwar sieht ein 14-Punkte-Memorandum zwischen den USA und Iran eine 60-tägige Phase mit mautfreier Durchfahrt sowie eine schrittweise Rückkehr der Kapazitäten vor, zentrale Streitpunkte wie Irans Atomprogramm bleiben jedoch offen. Da die Ölpreise bereits auf Jahrestiefs lagen, erhöhte die wiederauflebende Geopolitik kurzfristig die Risikoprämie für das Angebot.