Richterin in New York stoppt Klage um 39.069 inaktive Bitcoin-Wallets
Huoxing Finance berichtet: Eine Richterin am Supreme Court des US-Bundesstaates New York hat am 8. Juni alle Verfahrensschritte in einer Klage ausgesetzt, mit der Eigentumsrechte an 39.069 seit Längerem inaktiven Bitcoin-Wallets festgestellt werden sollen. Damit sind auch Anträge auf ein Versäumnisurteil bis zur anberaumten Anhörung am 14. Juli blockiert.
Richterin Kathy J. King unterzeichnete eine „Order to Show Cause", die laut Akte am 5. Juni öffentlich im Verfahrensdossier eingereicht wurde. Die mündliche Verhandlung ist für den 14. Juli um 10:30 Uhr in Saal 6 des New Yorker Gerichts terminiert.
Die Anordnung sieht vor, dass bis zur Anhörung „alle weiteren Schritte zum Antrag der Klägerseite auf Feststellungsurteil auszusetzen sind, einschließlich etwaiger Anträge auf Beweiserhebung (Discovery) oder auf ein Versäumnisurteil". King strich zudem die Formulierung „and final determination" aus der üblichen Musterpassage. Damit gilt die Aussetzung nur bis zur Anhörung am 14. Juli und nicht bis zu einer endgültigen Entscheidung.
In einer weiteren, am selben Tag eingereichten Entscheidung stellte King fest, dass ein früherer Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gegenstandslos geworden sei. Sie verwies dabei auf die am 1. Mai eingereichte geänderte Klageschrift (Amended Complaint) sowie einen weiteren Eintrag in der Verfahrensakte.