JPMorgan: Bitcoin verliert als "Währungsabwertungs-Trade" schneller an Boden
Laut ME News erklärten Analysten von J.P. Morgan am 12. Juni (UTC+8), dass Anleger weiterhin aus sogenannten "Währungsabwertungs-Trades" aussteigen. Die Allokationen in goldbezogene Strategien gingen demnach weiter zurück, während sich der Rückzug bei Bitcoin in den vergangenen Wochen zusätzlich beschleunigt habe.
Für die Woche bis zum 5. Juni verzeichneten Gold-ETFs Abflüsse von rund 20 Milliarden US-Dollar. Bei Bitcoin-ETFs nahmen die Abflüsse inzwischen vier Wochen in Folge zu. Auch am Terminmarkt reduzierten institutionelle Investoren ihre Positionen in Gold und Bitcoin, was darauf hindeute, dass sowohl Privatanleger als auch Institutionelle ihre Absicherungen gegen Inflation, Währungsabwertung und geopolitische Risiken zurückfahren.
J.P. Morgan zufolge war Bitcoin seit dem Nahost-Konflikt zum wichtigsten Vehikel für "Währungsabwertungs-Trades" geworden, drehte jedoch Anfang Mai und zeigte zuletzt eine weitere Abschwächung. Sinkende Liquidität in ETF- und Futures-Märkten habe die Kurskorrektur bei Bitcoin zusätzlich verstärkt.
Ob sich der Kryptomarkt in der zweiten Jahreshälfte erholen kann, hänge laut den Analysten vor allem von zwei Punkten ab: ob Krypto-Treasury-Unternehmen klarere Aussagen zu Dividendenausschüttungen liefern können und ob der US-amerikanische Clarity Act verabschiedet wird. (Quelle: ODAILY)