Institutionelle Investoren reduzierten ihre Bitcoin-Bestände im 1. Quartal 2026 um 17%

Laut CoinDesk zeigen Auswertungen von CoinShares auf Basis von 13F-Meldungen, dass professionelle Investoren ihre Bitcoin-Positionen im ersten Quartal 2026 deutlich zurückgefahren haben. Die gemeldeten Bestände sanken von 313.000 auf 261.000 BTC, ein Rückgang von 17% gegenüber dem Vorquartal. Am stärksten reduzierten Hedgefonds und Broker ihre Engagements. Zusammen entfielen auf beide Gruppen rund 95% der gesamten Abflüsse. Die Bitcoin-Bestände dieser Institutionstypen gingen um 39% beziehungsweise 53% zurück, was auf eine klare Schrumpfung handelsbezogenen Kapitals in diesem Quartal hindeutet. Banken bauten ihr Engagement weiter aus. Im Gegensatz dazu stieg das Bitcoin-Exposure der Banken auf 15.200 BTC. JPMorgan Chase und Wells Fargo erhöhten ihre Bestände, Citigroup wies erstmals eine Bitcoin-Position aus. Die Divergenz unter institutionellen Anlegern nimmt zu. Die Daten deuten darauf hin, dass handelsorientierte Akteure ihre Risikopositionierung reduzieren, während Teile der traditionellen Finanzbranche ihre Allokation in diese Anlageklasse ausweiten.