CFTC verhängt dauerhaftes Handelsverbot gegen Ex-Celsius-CEO Mashinsky

Wie CoinMarketCap berichtet, hat die US-Rohstoffaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) ihr Verfahren gegen Alex Mashinsky, den früheren CEO von Celsius, abgeschlossen. Aus Behördenmitteilungen und Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Mashinsky dauerhaft daran gehindert wird, eine Registrierung bei der CFTC zu beantragen, und von sämtlichen rohstoffbezogenen Aktivitäten unter CFTC-Zuständigkeit ausgeschlossen ist. Ein US-Gericht genehmigte eine permanente Unterlassungsverfügung; die Vergleichsvereinbarung wurde beim U.S. District Court for the Southern District of New York eingereicht und am Donnerstag vom zuständigen Richter bestätigt. Den Dokumenten zufolge untersagt die Anordnung Mashinsky dauerhaft jede Beteiligung an commoditybezogenen Geschäften. Zusätzliche Geldstrafen sieht diese Maßnahme nicht vor; im Mittelpunkt steht ein regulatorisches Marktverbot. Mashinsky hatte in einem Strafverfahren bereits ein Schuldgeständnis abgelegt und wurde wegen Betrugs zu 12 Jahren Haft verurteilt. Zudem wurde er mit 50.000 US-Dollar belangt und zur Rückzahlung von 48 Mio. US-Dollar verpflichtet. Die Vorwürfe drehen sich um die Irreführung von Kunden. Nach Darstellung der CFTC täuschten Mashinsky und Celsius im Rahmen eines betrügerischen Schemas Hunderttausende Kunden, indem sie Sicherheit, Profitabilität und den Compliance-Status der Plattform falsch darstellten. Die Behörde betonte, dass Celsius während des breit angelegten Kryptomarkteinbruchs 2022 Kunden weiterhin versichert habe, ihre Vermögenswerte seien sicher und erwirtschafteten nachhaltige Renditen, obwohl das Unternehmen bereits erhebliche Verluste verzeichnete. Celsius gehörte in der Folge zu den großen Kryptofirmen, die in diesem Jahr kollabierten. Die Aufarbeitung der Celsius-Pleite dauert an. Der Zusammenbruch gilt als eines der prägenden Ereignisse der Kryptomarktkrise 2022. Mit dem finalen Vergleich der CFTC sind die regulatorischen Aspekte des Falls weitgehend abgeschlossen und unterstreichen den Anspruch der US-Behörden, Krypto-Manager bei Offenlegungspflichten zur Verantwortung zu ziehen.