Iran-Krieg treibt Boom bei Dachsolar in ölabhängiger Südostasien-Region an
Der Krieg im Iran hat die Straße von Hormus faktisch geschlossen und in mehreren Ländern Südostasiens eine angespannte Energieversorgung, stark steigende Strompreise und häufige Ausfälle ausgelöst. Haushalte und Unternehmen in den Philippinen, Malaysia und Indonesien beschleunigen daraufhin die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern. Im März exportierte China 5,5 Gigawatt Solarkapazität nach Südostasien, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Trotz einer vorläufigen Waffenruhe zwischen den USA und Iran haben die Lieferunterbrechungen die Ölpreise nach oben getrieben und die kurzfristig bullische Argumentation gestärkt.