Hohe Ölpreise treiben Europas E-Auto-Verkäufe im April um 34% nach oben
Die Schließung der Straße von Hormus ließ die Kraftstoffpreise in Europa im März stark steigen und trieb die E-Auto-Verkäufe in diesem Monat im Jahresvergleich um 51% nach oben. Im April wuchs der Absatz noch um 34%, bevor sich das Tempo im Mai weiter verlangsamte. Da die Ölpreise inzwischen deutlich nachgegeben haben, warnen Manager unter anderem von Renault und Ford Europa, dass der Nachfrageschub vor allem an hohe Spritpreise gekoppelt und damit nur vorübergehend sein könnte. Sinkende Kraftstoffkosten schwächen den Substitutionseffekt zugunsten von E-Autos und könnten den kurzfristigen Druck auf die Ölnachfrage erhöhen.