Stärkerer US-Dollar und fallendes Rohöl belasten Zuckerpreise
Rohzucker in New York und Weißzucker in London gaben am Donnerstag nach, wobei der New-York-Kontrakt ein 1,75-Monats-Tief markierte. Belastet wurden die Notierungen durch einen auf ein 13-Monats-Hoch gestiegenen Dollarindex, der die meisten Rohstoffe unter Druck setzte. Zusätzlich fiel WTI-Rohöl auf ein 3,5-Monats-Tief und schwächte damit die Ethanolpreise, was Zuckerfabriken dazu bewegen könnte, mehr Zucker statt Ethanol zu produzieren. Sorgen über deutlich zu geringe Monsunniederschläge in Indien und ein bestätigtes El-Niño-Muster stützen zwar die längerfristige Angebotsdebatte, kurzfristig überwog jedoch der Druck durch potenziell höhere Liefermengen.