Shortseller nehmen den Yen ins Visier, ein Wiederaufflammen der Asienkrise von 1997 rückt näher

Der Yen ist gegenüber dem US-Dollar erneut über 160 gestiegen und nähert sich damit einer möglichen Interventionsschwelle. Japans Devisenreserven von über US$1.3 trillion bieten zwar Spielraum, doch weitere Eingriffe würden laut dem Autor teurer und weniger wirksam ausfallen. Wegen der hohen Staatsverschuldung könne Japan die Zinsen nicht entschlossen anheben, während sich Handelsbilanz und Wettbewerbsfähigkeit verschlechtern und Energie- sowie Verteidigungskosten steigen. Dadurch bleibe die Yen-Grundlage schwach, und das kurzfristige Risiko weiterer Abwertung nehme zu.